Sichtfenster-Check für Briefumschläge: Kostenloser PDF-Checker für alle Größen
Du hast einen Brief gestaltet. Sieht super aus. PDF exportiert, ausgedruckt, gefaltet, in den Umschlag gesteckt – und dann das: Die Adresse guckt nur halb durchs Sichtfenster. Oder der Brief passt gar nicht in den Umschlag. Klassiker. Damit dir das nicht passiert, findest du hier alles, was du über Briefformate wissen musst. Welche Umschlaggrößen gibt es? Wo genau sitzt das Sichtfenster? Wie falte ich richtig? Welche Abstände gelten?
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Die Vorschau orientiert sich an gängigen Fensterpositionen. Gerade bei C4 und bei Spezialkuverts lohnt sich zusätzlich immer ein Test mit dem tatsächlich eingesetzten Umschlag.
Briefumschlag-Formate im Überblick
Die gängigen Briefumschläge in Österreich, Deutschland und der Schweiz basieren auf ISO 269 und DIN 678. Das Prinzip ist simpel: Die C-Reihe ist so dimensioniert, dass Papier der A-Reihe hineinpasst, die B-Reihe liegt größenmäßig dazwischen. Weil alle Reihen auf dem Seitenverhältnis 1:√2 beruhen, bleibt das Format beim Halbieren oder Falten proportional.
Hier die wichtigsten Formate auf einen Blick:
| Format | Maße (mm) | Passend für | Typische Verwendung |
|---|---|---|---|
| DIN Lang (DL) | 110 × 220 | A4 mit Normfaltung auf ein Drittel gefaltet | Standard-Geschäftsbrief |
| C6/C5 | 114 × 229 | A4 mit Normfaltung auf ein Drittel gefaltet | Geschäftsbriefe, etwas größer für mehr Seiten |
| C4 | 229 × 324 | A4 ungefaltet | Verträge, Zeugnisse, Bewerbungen |
| C5 | 162 × 229 | A5 oder A4 einmal gefaltet | Dokumente, die flacher bleiben sollen |
| C6 | 114 × 162 | A6 oder A4 zweimal gefaltet | Einladungen, Karten, Privatpost |
| B4 | 250 × 353 | C4 oder A4 ungefaltet | Größere Versandtaschen |
| B5 | 176 × 250 | C5 oder A5 | Etwas großzügiger als C5 |
Rund 80 % aller Geschäftsbriefe im deutschsprachigen Raum werden im DIN-Lang-Format verschickt. Das „Lang” bezieht sich übrigens auf die längliche Form des Umschlags, er ist fast so breit wie ein A4-Blatt, aber nur 110 mm hoch.
Der DIN Lang ist also der Klassiker für den Alltag. Für die automatische Kuvertierung ist C6/C5 sehr verbreitet, weil leichter reinpasst. Wenn du Unterlagen verschickst, die nicht geknickt werden sollen (etwa Verträge, Zeugnisse oder Bewerbungsunterlagen) greifst du zum C4.
Größere Kuverts: mehr Platz, aber weniger Toleranz im Fenster
Kuverts wie C5 oder C6/C5 bieten dir mehr Volumen als ein klassischer DIN-Lang-Umschlag. Das ist praktisch, wenn du mehrere Seiten, dickeres Papier oder zusätzliche Beilagen verschickst.
Gleichzeitig hat der Inhalt darin aber mehr Spielraum zum Verrutschen. Genau das ist bei Fensterkuverts wichtig: Je lockerer der gefaltete Brief im Umschlag sitzt, desto kleiner wird deine reale Toleranz, damit die Adresse im sichtbaren Bereich des Fensters bleibt.
Plane daher bei größeren Fensterkuverts immer etwas mehr Sicherheitsabstand rund um die Adresse ein und teste deine Briefe mit unserem kostenlosen PDF Sichtfenster Checker.
Das Sichtfenster am Briefumschlag – DIN 680
Das Sichtfenster (auch Adressfenster oder Fensterdurchbruch) ist die transparente Stelle am Umschlag, durch die die Empfängeradresse sichtbar wird. Damit das zuverlässig funktioniert, regelt die DIN 680 genau, wo dieses Fenster sitzen muss und wie groß es sein darf.
Fenstermaße nach Umschlagformat
Für DIN Lang, C6 und C6/C5 liegt das Sichtfenster in der in Deutschland üblichen DIN-680-Anordnung 20 mm vom linken und 15 mm vom unteren Rand entfernt und ist 90 × 45 mm groß.
Bei C4-Fensterhüllen sind größere Fenster verbreitet, häufig 90 × 55 mm. Hier gibt es je nach Hersteller und Verwendungszweck aber unterschiedliche Ausführungen. Gerade bei C4 solltest du deshalb immer das konkret verwendete Kuvert prüfen.
DIN Lang (DL)
DIN C6/C5 (C6/5)
DIN C4 (Ganzblatt)
Schweizer Kuverts mit rechtem Sichtfenster
Während in Deutschland und Österreich das linke Sichtfenster der Standard ist, setzt die Schweiz traditionell auf ein Fenster auf der rechten Seite. Das hat einen einfachen Grund: Die Schweizer Briefnorm platziert die Empfängeradresse rechts auf dem Couvert, spiegelverkehrt zum deutschen Aufbau. Die Schweizerische Post verkauft Standardcouverts deshalb explizit mit rechtem Fenster. Die Fensteröffnung bei Schweizer Rechts-Fenster-Couverts ist mit 90 × 45 mm genauso groß wie beim deutschen Standard, nur eben spiegelverkehrt.
Praktische Konsequenz: Wer von Deutschland oder Österreich in die Schweiz versendet (oder umgekehrt), muss vorab prüfen, welche Fensterseite das verwendete Kuvert hat. Ein Brief, dessen Adresse nach DIN 5008 für ein linkes Fenster gestaltet ist, zeigt bei einem Schweizer Rechts-Fenster-Couvert nur eine leere Fläche. Umgekehrt gilt das Gleiche. Gerade bei internationalen Geschäftsbriefen im DACH-Raum ist das eine häufige Fehlerquelle.
Nicht jedes Schweizer Unternehmen nutzt das rechte Fenster. Manche verwenden auch linke Fensterkuverts, wie sie in Deutschland üblich sind. Der Rechts-Standard ist aber der in der Schweiz verbreitete Normalfall und die Variante, die du als Standard findest.
Fenstermaterial
Das Fenster ist in der Regel mit Pergamin-Papier (einem dünnen, transparenten Material) abgedeckt. Das kennt man auch von Klarsichthüllen. Manche Umschläge haben einen offenen Durchbruch ohne Abdeckung, funktioniert genauso, sieht aber weniger elegant aus.
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DIN 5008: So baust du deinen Brief richtig auf
Die DIN 5008 ist die deutsche Norm für Geschäftsbriefe und regelt quasi alles: Seitenränder, Schriftgrößen, wo das Datum steht, wo die Adresse hingehört. Klingt trocken, ist aber extrem praktisch, denn wenn du dich dran hältst, passt dein Brief automatisch in jeden Fensterumschlag.
Seitenränder
- Fluchtlinie / Textbeginn: 25 mm vom linken Blattrand
- Anschriftfeld: 20 mm vom linken Blattrand, die eigentliche Beschriftung beginnt darin ebenfalls auf der 25-mm-Fluchtlinie
- Rechter Rand: Die Norm arbeitet hier nicht mit einer so eingängigen Einheitszahl wie links. In der Praxis sind etwa 20 mm ein gut lesbarer Richtwert.
Das Anschriftfeld
Das ist der Bereich, der durchs Sichtfenster sichtbar sein muss. Und der ist genau definiert:
- Form A: Anschriftfeld beginnt 27 mm von oben und 20 mm von links
- Form B: Anschriftfeld beginnt 45 mm von oben und 20 mm von links
- Feldgröße: 85 mm breit × 45 mm hoch
Innerhalb dieses Felds gibt es zwei Zonen:
- Obere 17,7 mm: Hier stehen Zusatzvermerke und die Rücksendeangabe (diese winzige Absenderzeile über der Adresse)
- Untere 27,3 mm: Die eigentliche Empfängeradresse – 6 Zeilen, das reicht für Name, Straße, PLZ und Ort
Der Informationsblock
Rechts neben dem Anschriftfeld kann ein Informationsblock sitzen. Dort stehen Dinge wie Datum, Telefonnummer oder E-Mail. In den DIN-5008-Mustern beginnt dieser Bereich bei 125 mm von links. Das ist optional, aber im Geschäftsalltag üblich.
Form A oder Form B? Beide Formen sind mit Fensterumschlägen kompatibel. Der Unterschied liegt nicht im linken Rand, sondern in der Höhe des Briefkopfs und damit in der vertikalen Position des Anschriftfelds. Form A hat einen kürzeren, Form B einen höheren Briefkopf.
Faltarten: So kommt der Brief in den Umschlag
Je nach Umschlagformat wird dein A4-Blatt unterschiedlich gefaltet. Die richtige Faltung sorgt dafür, dass die Adresse exakt im Sichtfenster landet.
Wickelfalz (Einbruchfalz)
Die häufigste Faltung für DIN-Lang-Umschläge. So geht’s:
- Bei Briefbögen nach DIN 5008 an den Falzmarken falten, nicht blind in exakte Drittel
- Bei Form A liegen die Falzmarken bei 87 mm und 192 mm von oben, bei Form B bei 105 mm und 210 mm
Ergebnis: Ein auf 105 mm Höhe gefalteter Brief, der sauber in DIN Lang oder C6/C5 passt und das Anschriftfeld korrekt ins Fenster bringt.
Zickzackfalz (Z-Falz)
Gleiche Falzmarken wie beim Wickelfalz, aber die Faltrichtung wechselt: Das untere Blattsegment geht nach oben, das obere nach hinten. Der Brief sieht von der Seite aus wie ein Z.
Vorteil: Der Brief lässt sich flacher auseinanderfalten und bleibt nicht so hartnäckig „zusammengerollt” wie beim Wickelfalz.
Einfachfalz (Halbbruchfalz)
Eine einzige Faltung genau in der Mitte – bei 148,5 mm. Wird für C5-Umschläge verwendet. Simpel, aber nur für kürzere Briefe oder Formulare geeignet.
Keine Faltung
C4-Umschläge nehmen das A4-Blatt komplett ungefaltet auf. Ideal für alles, was professionell und knitterfrei ankommen soll: Bewerbungen, Verträge, Zeugnisse, Urkunden.
Die meisten Fehler entstehen nicht bei der Adresse selbst, sondern bei der Kombination aus Briefvorlage, Falzart und Kuvert. Gerade bei C4 und bei nicht normgenauen Kuverts hilft deshalb nur die Praxisprobe. Unser Online Sichtfenster Checker zeigt dir sofort, ob dein PDF grundsätzlich passt.
Maschinelle Lesbarkeit: OCR und Briefsortierung
Wenn dein Brief bei der Post eingeworfen wird, durchläuft er in den Verteilzentren eine automatische Sortierung. Dabei lesen OCR-Systeme (Optical Character Recognition) die Empfängeradresse direkt vom Umschlag ab. Die Maschine erkennt PLZ und Ort und leitet den Brief in die richtige Richtung weiter.
Damit das zuverlässig funktioniert, solltest du bei der Gestaltung deines Briefs ein paar Dinge beachten:
- Schriftart: Verwende eine serifenlose, aufrechte Schrift wie Arial, Helvetica oder Calibri. Handschriftliche, kursive oder dekorative Schriften sind für OCR-Systeme schwer bis gar nicht lesbar.
- Schriftgröße: Zwischen 10 und 12 Punkt. Zu kleine Schrift wird nicht erkannt, zu große sprengt das Adressfeld.
- Kontrast: Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund. Farbige Schrift auf farbigem Papier ist problematisch. Die OCR-Software arbeitet in der Regel mit Graustufen.
- Positionierung: Adressblock linksbündig und ohne Leerzeilen zwischen den Adresszeilen. Die Deutsche Post empfiehlt außerdem, die letzten beiden Zeilen (PLZ/Ort und ggf. Land) nicht zu unterstreichen oder fett zu setzen.
- Keine Grafiken im Adressfeld: Logos, Wasserzeichen oder Hintergrundbilder im Bereich der Empfängeradresse stören die Erkennung.
Wenn die OCR-Erkennung fehlschlägt, wird der Brief manuell nachcodiert. Das kostet Zeit und kann bei großen Sendungsmengen zu Verzögerungen führen. Bei Serienbriefen und automatisiertem Versand lohnt es sich deshalb besonders, auf maschinelle Lesbarkeit zu achten.
Freimachungs- und Codierzonen auf dem Umschlag
Neben der Adresse selbst gibt es auf jedem Briefumschlag festgelegte Zonen, die für die maschinelle Verarbeitung frei bleiben müssen. Diese Zonen sind bei Fensterbriefumschlägen besonders relevant, weil das Sichtfenster mitten in der Lesezone liegt:
- Frankierzone (oben rechts): Hier sitzt die Briefmarke oder Freimachung. Dieser Bereich muss frei von Beschriftung und Grafiken bleiben. Bei der Deutschen Post sind das mindestens 74 × 40 mm in der oberen rechten Ecke.
- Codierzone (unterer Rand): Die Sortiermaschine druckt hier einen fluoreszierenden Strichcode auf den Umschlag. Unsichtbar für das Auge, aber lesbar für die nächste Maschine in der Kette. Dieser Bereich muss über die gesamte Breite des Umschlags frei bleiben, in einer Höhe von ca. 15 mm vom unteren Rand.
- Lesezone (Adressbereich): Der Bereich, den die OCR-Kamera erfasst. Hier darf außer der Empfängeradresse nichts stehen. Keine Absenderhinweise, keine Werbung, keine QR-Codes.
Bei Fensterbriefumschlägen sollte die Adresse mindestens 3 mm Abstand zu den Fensterkanten haben, damit die Schrift nicht vom Fensterrand verdeckt wird und die OCR-Kamera den Text sauber erfassen kann.
Länderspezifische Anforderungen
Für die Österreichische Post gelten ähnliche Empfehlungen und Richtlinien: linksbündige Adresse, rund 5 mm Abstand um den Adressblock, freie Frankierzone oben rechts und freie Codierzone am unteren Rand. Die Versalhöhe der Schrift soll zwischen 2,5 und 4,7 mm liegen (entspricht etwa 10–12 Punkt), und es sind ausschließlich lateinische Zeichen in Schwarz erlaubt.
Auch die Schweizerische Post setzt auf automatisierte Sortierung und empfiehlt maschinenlesbare Adressgestaltung. Die empfohlene Schrifthöhe liegt hier zwischen 3,0 und 9,8 mm, wobei auch die Schweizerische Post 10–12 Punkt als optimal ansieht. Besonders relevant ist hier die Kombination mit dem rechten Sichtfenster: Die Adresse muss sowohl die Schweizer Positionierungsregeln als auch die OCR-Anforderungen erfüllen.
Alle großen Postdienste im DACH-Raum (Deutschlang, Österreich, Schweiz) arbeiten mit Hochleistungs-Sortiermaschinen, die bis zu 40.000 Briefe pro Stunde verarbeiten. Wenn die OCR-Erkennung fehlschlägt, wird die Adresse per Videocodierung manuell nacherfasst: Ein Mitarbeiter sieht ein Bild des Umschlags auf dem Bildschirm und tippt die PLZ ein. Das verlangsamt den Prozess und kann bei großen Sendungsmengen zu spürbaren Verzögerungen führen.
Prüfe dein PDF kostenlos mit unserem Sichtfenster Checker für Briefe
Wenn du nicht bloß raten möchtest, ob deine Adresse im Sichtfenster sauber sitzt. Nutze unseren PDF Sichtfenster Checker. Dazu ladest du einfach dein A4-Hochformat-PDF hoch und siehst sofort die Vorschau für DIN Lang, C6/C5 und C4.
Praktische Tipps: Brief erstellen, der durchs Fenster passt
Hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick – damit dein nächster Brief auf Anhieb sitzt:
- Adressfeld sauber aufbauen: Bei Form A beginnt es 27 mm von oben, bei Form B 45 mm von oben. Die eigentliche Beschriftung startet auf der 25-mm-Fluchtlinie.
- Schriftgröße für die Adresse: 10 bis 12 Punkt. Kleiner wird’s durch die Folie schwer lesbar, größer passt eventuell nicht mehr ins Fenster.
- Lass Ränder um die Adresse: Das Fenster hat physische Kanten, und wenn der Text zu knapp dran ist, wird er teilweise verdeckt.
- Nutze unseren PDF Sichtfenster Checker und prüfe dein Layout vor dem Drucken. Spart Papier, Nerven und Umschläge.
- Teste final mit echten Umschlägen: Nicht jeder Hersteller hält sich millimetergenau an die DIN-Maße. Ein Probebrief an dich selbst zeigt dir, ob alles passt.
- Internationale Post: Das Zielland kommt auf die letzte Zeile der Adresse und wird in GROSSBUCHSTABEN geschrieben - so empfiehlt es der Weltpostverein (UPU).
- Papiergewicht beachten: Standard-Kopierpapier hat 80 g/m² und lässt sich problemlos falten. Premium-Papier mit 100–120 g/m² fühlt sich wertiger an, knickt aber schärfer. Ab 120 g/m² besser C4 oder C5 ohne Faltung verwenden.
Was kostet ein Brief? Porto im Überblick
Die Portokosten hängen nicht nur vom Gewicht ab, sondern auch vom Format des Umschlags. Ein leichter Brief im großen C4-Umschlag kostet mehr als derselbe Brief im DIN-Lang-Kuvert.
Österreich (Stand: März 2026)
| Produkt | Max. Gewicht | Max. Maße (mm) | Preis |
|---|---|---|---|
| Brief S | 20 g | 235 × 162 × 5 | 1,00 EUR |
| Brief M | 75 g | 235 × 162 × 5 | 1,55 EUR |
Für größere Sendungen (C4-Umschläge, dickere Briefe) gibt es bei der Österreichischen Post Zusatzoptionen wie Einschreiben oder Sendungsverfolgung.
Deutschland (Stand: März 2026)
| Produkt | Max. Gewicht | Max. Maße (mm) | Preis |
|---|---|---|---|
| Standardbrief | 20 g | 235 × 125 × 05 | 0,95 EUR |
| Kompaktbrief | 50 g | 235 × 125 × 10 | 1,10 EUR |
| Großbrief | 500 g | 353 × 250 × 20 | 1,80 EUR |
| Maxibrief | 1.000 g | 353 × 250 × 50 | 2,90 EUR |
Aktuelle Preise findest du auf deutschepost.de.
Schweiz (Stand: März 2026)
| Produkt | Max. Gewicht | Max. Maße (mm) | A-Post | B-Post |
|---|---|---|---|---|
| Standardbrief | 100 g | 250 x 176 x 20 | 1,20 CHF | 1,00 CHF |
| Midibrief | 500 g | 250 x 176 x 20 | 1,70 CHF | 1,40 CHF |
| Grossbrief | 1.000 g | 353 x 250 x 20 | 2,50 CHF | 2,00 CHF |
A-Post kommt am nächsten Werktag, B-Post laut Schweizer Post in maximal 3 Werktagen von Montag bis Freitag. Details auf post.ch.
Porto-Falle Format: Ein DIN-Lang-Brief mit 20 g kostet in Deutschland 0,95 EUR (Standardbrief). Steckst du denselben Brief in einen C4-Umschlag, wird’s ein Großbrief und kostet 1,80 EUR. Gleiches Gewicht, fast doppelter Preis. Nur wegen des Formats.
Briefpapier-Design: Tipps für professionelle Geschäftspost
Ein gut gestaltetes Briefpapier macht einen Unterschied. Es transportiert deine Marke, wirkt professionell und muss trotzdem mit dem Sichtfenster harmonieren.
Logo-Platzierung
Das Logo gehört in den Briefkopf oben links oder mittig. Wichtig: Es darf nicht in den Bereich des Anschriftfelds ragen (also nicht in die Zone ab 27 mm von oben bei Form A). Sonst verdeckt es möglicherweise die Adresse im Fenster.
Farben und Schriften
- Halte dich an dein Corporate Design. Aber sei sparsam: jede Sonderfarbe erhöht die Druckkosten bei professionellem Offsetdruck.
- Für den Fließtext: Seriöse, gut lesbare Schriften. Arial, Calibri, Helvetica, aber bitte kein Comic Sans.
- Die Adresse selbst muss in einer schnörkellosen Schrift sein. Das erleichtert die maschinelle Erkennung bei der Post.
Wenn du tiefer in das Thema Schriftwahl einsteigen willst, findest du in unserem Artikel zu Google Fonts und Datenschutz zusätzliche Hintergründe zu Lesbarkeit, Dateiformaten und zur sauberen technischen Einbindung von Schriftarten auf Webseiten.
Falzmarken und Lochmarke
Das sind die kleinen horizontalen Striche am linken Rand deines Briefpapiers. Sie helfen beim exakten Falten und Lochen:
- Lochmarke: bei 148,5 mm (Mitte des Blatts)
- Falzmarken Form A: bei 87 mm und 192 mm von oben
- Falzmarken Form B: bei 105 mm und 210 mm von oben
Viele vergessen die Falzmarken. Dabei sind sie genau die kleine Hilfe, um den Brief einfach und korrekt zu falten. Besonders bei Serienbriefen oder vorgedrucktem Briefpapier sind sie Gold wert.
Druck- und Versanddienstleister: Vom PDF zum fertigen Brief
Druck- und Versanddienstleister (auch Lettershops genannt) übernehmen den gesamten physischen Prozess. Du lieferst ein PDF, der Dienstleister druckt, faltet, kuvertiert, frankiert und verschickt den Brief für dich. Das lohnt sich besonders bei Serienbriefen, Rechnungen, Mahnungen oder Behördenpost, wo du regelmäßig viele gleichartige Briefe versendest.
Was Druckdienstleister konkret übernehmen
- Druck: Dein PDF wird auf Briefpapier gedruckt. wahlweise in Schwarzweiß oder Farbe, einseitig oder doppelseitig.
- Kuvertierung: Der Brief wird gefaltet und in den passenden Umschlag gesteckt. Inklusive Sichtfenster, damit die Adresse korrekt sichtbar ist.
- Frankierung und Versand: Der Dienstleister frankiert die Briefe (oft zu vergünstigten Geschäftskundenkonditionen) und übergibt sie direkt an die Post.
- Beilagen: Viele Anbieter können zusätzliche Beilagen (Flyer, Rückumschläge, Formulare) automatisiert mit einlegen.
Bekannte Anbieter im DACH-Raum
- E-POST Mailer (Deutsche Post): Der hauseigene Hybridbrief-Service der Deutschen Post. Du sendest dein Dokument digital, die Post druckt und verschickt den physischen Brief. Inklusive CO₂-reduziertem Versand über GoGreen Plus.
- LetterXpress bietet eine REST-API-Schnittstelle, über die du Briefe direkt aus deiner Software heraus versenden kannst. Besonders beliebt bei Softwareentwicklern und für automatisierte Prozesse.
- Binect: Digitaler Briefversand mit API-Anbindung und Fulfillment-Partnern, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen.
Wenn du einen Druckdienstleister nutzt, ist es besonders wichtig, dass dein PDF-Layout exakt stimmt. Denn anders als beim manuellen Kuvertieren korrigiert niemand mehr die Position von Hand. Teste dein Layout deshalb vorab mit unserem PDF Sichtfenster Checker, bevor du es an den Dienstleister übergibst.
Automatisierte Briefe direkt aus deiner Software
Wenn du Briefprozesse nicht nur sauber gestalten, sondern gleich automatisieren willst, ist das ebenfalls möglich. Wir entwickeln individuelle Software und Verwaltungstools, aus denen direkt PDFs für Briefe, Rechnungen, Bescheide oder andere Dokumente erzeugt werden können.
Diese Dokumente können anschließend automatisiert an Druck- und Versanddienstleister übergeben werden, damit Briefe ohne manuelle Zwischenschritte gedruckt, kuvertiert und versendet werden. Gerade bei wiederkehrenden Verwaltungsprozessen spart das Zeit, reduziert Fehler und macht Abläufe messbar effizienter.
Wenn du dafür eine passende Lösung suchst, melde dich einfach bei uns. Wir bauen solche individuellen Softwareanwendungen für unsere Kunden.
Häufige Fragen zu Briefformaten
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Welche PDF eignet sich für den Sichtfenster-Check am besten?
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Was ist der Unterschied zwischen DIN 5008 Form A und Form B?
Brauche ich für Bewerbungen ein spezielles Briefformat?
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