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Keine Besucher? So steigerst du Traffic und Reichweite deiner Website

#Reichweite#SEO#OnlineMarketing#Sichtbarkeit#Website

Eure Website ist online, aber es schaut einfach niemand vorbei? Damit bist du nicht allein, den meisten Selbstständigen geht es am Anfang genauso. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Traffic und Reichweite deiner Website selbst erhöhst, ohne eine teure Agentur zu beauftragen.

Artikel zuletzt geändert am 30.7.2026

Profilbild vom Autor dieses Artikels
René
Autor von diesem Artikel und Gründer
von webgaudi.at

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Woher kommt der Traffic einer Website?

Der größte Teil aller Website-Besucher kommt über die Google-Suche. Eine Auswertung von growthbadger über mehr als eine Milliarde Seitenaufrufe zeigt: Rund 61 % der Besucher finden Websites über Suchmaschinen, 27 % tippen die Adresse direkt ein und nur etwa 6 % kommen über Social Media.

Traffic-Quellen von Websites: So finden Besucher eine Website

Anteil der Besucher nach Kanal, ausgewertet über mehr als 1 Milliarde Seitenaufrufe

  • Suche 61 %
  • Direkt 27 %
  • Social Media 6 %
  • Referenzen 4 %
  • E-Mail 1 %
  • Bezahlte Werbung 1 %

Quelle: growthbadger.com

Wer mehr Traffic will, kommt an der Suchmaschinenoptimierung (SEO) also nicht vorbei. Und genau darum geht es in diesem Artikel: Wie machst du eure Website bei Google sichtbarer, damit neue Kunden euch überhaupt finden können?

Ehrlich gesagt: Vieles davon ist kein Hexenwerk. Du brauchst kein Informatikstudium, sondern vor allem etwas Zeit und die richtige Reihenfolge. Wer den Start lieber mit bezahlten Anzeigen beschleunigen will, findet in unserem Vergleich Google Ads vs. SEO eine Entscheidungshilfe, ersetzen kann Werbung die organische Sichtbarkeit aber nicht.

Was bringt Platz 1 bei Google wirklich?

Platz 1 in den Google-Suchergebnissen bekommt im Schnitt 28,5 % aller Klicks. Platz 10, also das letzte Ergebnis auf der ersten Seite, nur noch 2,5 %. Sistrix hat dafür über 80 Millionen Keywords ausgewertet, und das Ergebnis ist ziemlich eindeutig:

So verteilen sich die Klicks in den Google-Suchergebnissen

Durchschnittliche Klickrate nach Position, über alle Sucharten hinweg

  • Platz 1 28,5 %
  • Platz 2 15,7 %
  • Platz 3 11 %
  • Platz 10 2,5 %

    Ab Seite 2 geht praktisch gar nichts mehr

Quelle: Sistrix, Auswertung von über 80 Millionen Keywords

Der alte SEO-Witz, dass man auf Seite 2 von Google am besten eine Leiche versteckt, kommt also nicht von ungefähr. Jede Position weiter oben bedeutet ein Vielfaches an Besuchern, bei exakt gleichem Aufwand für eure Website.

Dazu kommt eine neuere Entwicklung: Seit Google KI-Übersichten über den Suchergebnissen einblendet, sinken die Klickraten weiter. Eine Auswertung von GrowthSRC über 200.000 Keywords sah Platz 1 zuletzt nur noch bei rund 19 %. Umso wichtiger, dass eure Website nicht irgendwo auf Position 40 herumdümpelt. Wie du auch in den KI-Antworten selbst auftauchst, behandeln wir weiter unten.

Wie Google deine Website betrachtet

Google durchsucht das Internet mit sogenannten Webcrawlern, dem Googlebot. Der liest neue Seiten ein, prüft bestehende Seiten auf Änderungen und entscheidet selbst, welche Inhalte er für relevant hält und öfter besucht. Es kann daher einige Tage dauern, bis Änderungen an eurer Website von Google erkannt und neu indexiert werden.

Wichtig zu wissen: Google bewertet dabei zuerst die Handy-Version eurer Website (Mobile-First-Indexing). Eine Seite, die am Smartphone nicht funktioniert, hat es auch am Desktop schwer, egal wie schön sie am großen Bildschirm aussieht.

Falls du bestimmte Seiten, etwa das Impressum, gar nicht im Google-Index haben möchtest, kannst du sie markieren. Wie das geht, erklären wir im Abschnitt Meta Tags unseres SEO-Artikels.

Glühbirnen-Emoji

Gut zu wissen

Wenn Besucher eure Seite anklicken und nach ein paar Sekunden wieder zurück zu Google springen, ist das ein schlechtes Zeichen (“Pogo-Sticking”). Wie stark Google solche Nutzersignale ins Ranking einrechnet, verrät der Konzern nicht. Aus unserer Erfahrung gilt trotzdem: Wer hält, was der Suchtreffer verspricht, rankt langfristig besser.

Je tiefer man in die Suchmaschinenoptimierung eintaucht, desto klarer wird: Gute Backlinks sind eines der stärksten Ranking-Signale überhaupt. Deshalb nehmen wir uns für dieses Thema jetzt richtig Zeit. Aber zuerst: Was sind Backlinks eigentlich?

Stell dir das Internet als riesige Party vor, und eure Website ist einer dieser eher schüchternen Gäste, der in der Ecke steht und hofft, bemerkt zu werden. Traurig, aber wahr.

Jetzt kommen Backlinks ins Spiel. Das sind im Grunde Empfehlungen von anderen Websites, die zu euch herüberzeigen und sagen: “Schaut mal, die hier sind interessant!”. Und je angesehener der Empfehlende, desto mehr zählt sein Wort. Ein Link von einer bekannten Nachrichtenseite oder einer Uni wiegt um ein Vielfaches mehr als einer aus einem verstaubten Webkatalog.

Info-Emoji

Kurz erklärt

Ein Backlink ist technisch nichts anderes als ein simples <a href="...">Link</a> Element im HTML-Code einer fremden Website, das auf eure Seite zeigt.

Beispiel

Die beste Pizza in Wien gibt’s bei der Pizzeria Casalinga.

Allein diese Verlinkung auf unsere Lieblingspizzeria zählt schon als Backlink, sofern er nicht als No-Follow markiert ist (dazu gleich mehr). Idealerweise passt der Link inhaltlich zum Thema der Seite. Vielleicht bekommen wir als Dankeschön ja mal eine Pizza aufs Haus. 🍕😅

Die zuverlässigsten Quellen für den Anfang sind Branchenverzeichnisse, Partnerfirmen und regionale Medien. Der stärkste Linkmagnet auf Dauer sind aber Inhalte, die so gut sind, dass andere sie freiwillig zitieren: eigene Zahlen, Messungen oder richtig hilfreiche Anleitungen.

Eine Standortnadel als Symbol für Branchenverzeichnisse

Branchenverzeichnisse

In Österreich etwa herold.at, firmenabc.at oder die WKO-Firmensuche. Schnell erledigt, kostenlos und liefert nebenbei Einträge, über die euch Kunden direkt finden.

Zwei Hände beim Handschlag als Symbol für Partnerschaften

Partner & Lieferanten

Firmen, mit denen ihr ohnehin zusammenarbeitet, verlinken euch meist gerne als Referenz. Auch Freunde mit eigener Website sind ein legitimer Start.

Ein Notizblock als Symbol für Gastbeiträge

Gastbeiträge

Schreib einen Fachartikel für einen Blog oder ein Branchenmagazin mit Reichweite. Du positionierst dich als Experte und bekommst einen wertvollen Link dazu.

Eine Sprechblase als Symbol für Foren und Social Media

Foren & Social Media

Beantworte Fragen auf Reddit, GuteFrage oder in Facebook-Gruppen und verweise dort, wo es wirklich passt, auf eure Inhalte. Aber bitte nicht aufdringlich.

Eine Flamme als Symbol für Presse und Medien

Presse & regionale Medien

Lokalzeitungen und Bezirksblätter suchen ständig Geschichten. Ein Jubiläum, ein ungewöhnliches Projekt oder eine Auszeichnung reicht oft für einen Artikel samt Link.

Ein nachdenkendes Gesicht als Symbol für Konkurrenzanalyse

Konkurrenz analysieren

Ein Backlink-Checker zeigt dir, woher eure Mitbewerber ihre Links bekommen. Viele dieser Quellen stehen auch euch offen, du musst nur nachfragen.

Ein Trick für Fortgeschrittene ist noch das Broken-Link-Building: Finde mit dem Kaputte-Links-Checker von ahrefs.com tote Links auf Websites eurer Branche und biete den Betreibern eure Inhalte als Ersatz an.

Und dann braucht es vor allem eines: Geduld. Ein gutes Backlink-Profil wächst über Monate, nicht über Nacht. Genau deshalb funktioniert es, weils eben nicht jeder durchzieht.

Warnschild-Emoji

Kauf dir KEINE Backlinks

So mühsam der Linkaufbau auch ist: Finger weg von gekauften Backlink-Paketen, wie sie etwa auf Fiverr angeboten werden. Diese Links stammen fast immer von minderwertigen Spam-Seiten und können eurem Ranking am Ende mehr schaden als nützen.

Nicht jeder Link zählt für Google gleich viel. Wir unterscheiden zwischen Follow und No-Follow Links.

Follow Links sind der Normalfall: Sie sagen der Suchmaschine, dass die verlinkende Seite eure Website empfiehlt, und geben Autorität an euch weiter.

Ein No-Follow Link enthält zusätzlich das Attribut rel="nofollow":

<a href="url" rel="nofollow">Link</a>

Damit sagt die Seite der Suchmaschine: “Folge diesem Link nicht und werte ihn nicht als meine Empfehlung.” Eingeführt wurde das als Schutz gegen Link-Spam, weil früher massenhaft Links in Blog-Kommentare und Foren gekippt wurden, um Rankings zu manipulieren. Überall, wo Benutzer selbst Links einfügen können, sind diese heute meist automatisch No-Follow.

Wertlos sind No-Follow Links deswegen nicht: Sie bringen direkten Traffic, also echte Besucher, auch wenn sie nicht aufs Ranking einzahlen. Ein natürliches Linkprofil enthält immer eine Mischung aus beidem.

Nicht die Anzahl der Backlinks entscheidet, sondern deren Qualität. Der Schlüssel liegt in der Autorität und thematischen Nähe der verlinkenden Seite: Wenn eine angesehene Website aus eurer Branche auf euch verweist, wertet Google das als starkes Qualitätssignal.

Viele Links von unseriösen Websites (häufig gekaufte) bewirken das Gegenteil und können bis zu Strafen von Google führen.

Wie gut euer Linkprofil aktuell dasteht, prüfst du gratis mit dem Backlink Checker von ahrefs.com. Der funktioniert übrigens für jede beliebige Website, also auch für eure Mitbewerber. Hier als Beispiel die Website der Stadt Wien:

Screenshot der Backlink-Analyse von wien.gv.at im ahrefs.com Backlink Checker

Oben links steht das “Domain Rating” (DR) auf einer Skala von 0 bis 100, hier sehr gute 85. Daneben die Gesamtzahl der Backlinks und die Zahl der verlinkenden Domains. Eine einzelne Domain mit 100 Links zu euch zählt dabei trotzdem nur als eine verlinkende Website, weshalb viele verschiedene Quellen mehr wert sind als viele Links aus einer.

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Die technische Basis: schnell, mobil, fehlerfrei

Alle Backlinks der Welt nützen nichts, wenn die Website selbst nicht passt. Die technischen Grundvoraussetzungen haben wir im Artikel über technische Suchmaschinenoptimierungen im Detail beschrieben, die typischen inhaltlichen Stolperfallen im Artikel über häufige Fehler bei Unternehmenswebsites.

Die zwei Punkte, die aus unserer Erfahrung am meisten Reichweite kosten, sind Ladezeit und Mobil-Tauglichkeit. Laut Statcounter passieren rund 60 % aller Seitenaufrufe am Smartphone, und dort ist die Geduld kurz: Schon wenige Sekunden Ladezeit lassen die Absprungrate massiv steigen.

Absprungrate nach Ladezeit einer Website

Anteil der Besucher, die sofort wieder abspringen

Ladezeit in Sekunden. 2 s: 9,6 %, 3 s: 13 %, 4 s: 17,1 %, 5 s: 22,2 %, 6 s: 27,4 %, 7 s: 32,3 %.

Quelle: section.io

Die hohen Anforderungen an die Ladezeit sind der Hauptgrund, warum wir alle Kundenwebsites mit dem dafür optimierten Framework Astro bauen: Unsere Websites laden im Schnitt in rund 0,8 Sekunden und erreichen regelmäßig 100/100 bei Google PageSpeed. Genauso entscheidend ist das Hosting dahinter, wie ein weltweites Server-Netzwerk kurze Ladezeiten möglich macht, zeigen wir am Beispiel von Vercel.

Drei Dinge solltest du außerdem sofort erledigen, alle kostenlos:

  1. SSL-Zertifikat prüfen: Ein fehlendes oder abgelaufenes Zertifikat lässt den Browser vor eurer Seite warnen. Schlimmer geht der erste Eindruck kaum.
  2. Google Search Console einrichten: Melde eure Website bei der Google Search Console an und hinterlege die sitemap.xml. Dort siehst du, für welche Suchbegriffe ihr angezeigt werdet, und wirst bei Problemen benachrichtigt.
  3. Ladezeit messen: Mit PageSpeed Insights testet du kostenlos, wo eure Website Zeit verliert.

Und: Halte die Inhalte aktuell. Eine Website, auf der sichtbar seit Jahren nichts passiert ist, wird von Google seltener gecrawlt und schlechter bewertet, und Besucher fragen sich zurecht, ob es den Betrieb überhaupt noch gibt.

Google-Unternehmensprofil: der schnellste Hebel für lokale Betriebe

Für lokale Unternehmen ist das kostenlose Google-Unternehmensprofil (früher Google My Business) der mit Abstand schnellste Weg zu mehr Sichtbarkeit. Es entscheidet, ob ihr bei Suchen wie “Installateur Linz” oder “Café Graz” in der Kartenansicht ganz vorne auftaucht, noch vor den normalen Suchergebnissen.

Je vollständiger das Profil, desto eindeutiger kann Google euch der passenden Suche zuordnen. Konkret heißt das: möglichst viele echte Fotos vom Betrieb hochladen, die richtige Kategorie wählen, das Einzugsgebiet festlegen und die Öffnungszeiten aktuell halten, auch bei Urlaub. Was Google dabei alles über euren Betrieb weiß, haben wir drüben im Schwester-Journal aufgeschlüsselt: Was Google über deinen Betrieb weiß.

Wichtig ist der lokale Bezug auch auf der Website selbst: Schreib klar hin, wo ihr sitzt und welches Gebiet ihr abdeckt, gerne mehrfach. Sonst kann Google schlicht nicht unterscheiden, ob ihr Kunden in Wien oder in Innsbruck ansprechen wollt.

Pinnnadel-Emoji

Wichtig

Achte darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer überall im Netz identisch geschrieben sind: auf der Website, im Google-Profil, in jedem Verzeichnis. Schon “Straße” vs. “Str.” kann Google verwirren und kostet Vertrauen in die Daten.

Neben Google zahlt es sich aus, den Betrieb auch auf anderen Plattformen einzutragen. Das bringt Sichtbarkeit und nebenbei Backlinks: Apple Business Connect (Apple Maps), Microsofts Bing Places, herold.at, firmenabc.at, je nach Branche auch TripAdvisor oder Spezialverzeichnisse wie psyonline.at für Psychotherapeuten.

Bewertungen: euer Ruf entscheidet mit

Wie oft liest du selbst Bewertungen, bevor du wo hingehst oder etwas kaufst? Eben. Laut der aktuellen Local Consumer Review Survey von BrightLocal lesen 97 % der Konsumenten Bewertungen zu lokalen Unternehmen. Gute Bewertungen sind damit einer der stärksten Magnete für neue Kunden, und über euer Google-Profil führen sie direkt auf eure Website.

Genauso spannend aus derselben Umfrage: 89 % erwarten, dass Unternehmen auf Bewertungen antworten, und 42 % meiden Betriebe, die das nie tun. Antworte also auf jede Bewertung, auch auf die unangenehmen. Eine sachliche, freundliche Antwort auf eine 1-Stern-Bewertung liest der nächste Interessent mit, und genau für den schreibst du sie.

Daumen-hoch-Emoji

Was wir empfehlen

Bitte zufriedene Kunden aktiv um eine Google-Bewertung, am besten direkt nach einem gelungenen Auftrag mit einem kurzen Link. Die meisten Menschen bewerten gerne, sie denken nur von selbst nicht daran. Jede einzelne Bewertung zählt!

Social Media, Kurzvideos und ein eigener Blog

Der Weg zu Reichweite abseits von Google: Veröffentliche regelmäßig Inhalte aus eurer Nische, also Tipps, Einblicke und Antworten auf Fragen, die eure Kunden wirklich haben. Damit erreichst du nicht nur potenzielle Kunden, du beweist nebenbei, dass ihr euer Handwerk versteht.

Seit TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts brauchst du dafür keine große Follower-Basis mehr. Die Algorithmen spielen gute Kurzvideos auch von kleinen Accounts weit aus. Der Tischler in Wels, der in 40 Sekunden zeigt, wie eine Massivholzplatte entsteht, erreicht damit mehr Menschen als mit jedem Inserat.

Wer sich nicht vor die Kamera stellen will: Ein eigener Blog funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Jeder gute Ratgeber-Artikel ist eine zusätzliche Eintrittstür über Google, weil er für Suchbegriffe rankt, für die eure Startseite nie ranken würde. Im Grunde genau das, was wir hier mit diesem Artikel auch machen.

Neue Besucher aus der KI-Suche

Immer mehr Menschen fragen nicht mehr Google, sondern ChatGPT oder Perplexity nach Empfehlungen, auch nach lokalen Betrieben. Die gute Nachricht: Die Grundregeln sind dieselben wie bei Google. Klare Antworten auf echte Fragen, konkrete Fakten mit Quellen und eine technisch saubere Website werden von KI-Systemen bevorzugt zitiert.

Für kleine Unternehmen ist das sogar eine Chance: In KI-Antworten zählt weniger, wer die größte Marke hat, sondern wer die Frage am besten beantwortet. Wie du eure Website gezielt dafür optimierst, haben wir in einem eigenen Artikel beschrieben: Wie wird meine Website von ChatGPT gefunden?

Besucher da, aber keine Anfragen?

Wenn Besucher kommen, aber niemand anruft oder das Kontaktformular ausfüllt, liegt das Problem selten an der Reichweite, sondern an der Website selbst. Die häufigsten Ursachen: Das Angebot wird nicht in den ersten Sekunden klar, die Telefonnummer ist irgendwo im Footer versteckt, oder die Seite wirkt schlicht veraltet.

Den letzten Punkt unterschätzen viele. Wer einen Zahnarzt sucht und auf eine moderne, gepflegte Website trifft, traut automatisch auch der Praxis mehr zu. Eine Seite im Stil von 2012 lässt dagegen auf entsprechend altbackene Arbeit schließen, völlig egal, wie gut der Betrieb tatsächlich ist.

Mach es Besuchern so leicht wie möglich: Telefonnummer und Kontaktmöglichkeit auf jeder Seite sichtbar, eine klare Handlungsaufforderung (“Jetzt Termin vereinbaren”), keine aufdringlichen Popups davor. Klingt banal, entscheidet aber am Ende darüber, ob aus dem ganzen schönen Traffic auch Aufträge werden.

Warum kommen keine Anfragen über eure Website?

Trage deine Daten ein und erhalte eine kostenlose Einschätzung per E-Mail. Wir zeigen dir, wo eure Website bei Sichtbarkeit, Technik und Nutzerführung steht und welche Maßnahmen am meisten Reichweite bringen.

Bitte beachte unsere Datenschutzbestimmungen, bevor du diesen Service nutzt.

Fragen & Antworten

Warum hat meine Website keine Besucher?

Die häufigsten Ursachen sind: Deine Website rankt für keine relevanten Suchbegriffe, sie hat keine Backlinks (Verlinkungen anderer Websites), sie lädt zu langsam oder es gibt schlicht zu wenig Inhalt, den Google ausspielen könnte. Eine Website mit fünf knappen Seiten und ohne lokalen Bezug ist für Suchmaschinen fast unsichtbar.

Der erste Diagnose-Schritt ist kostenlos: Melde dich bei der Google Search Console an. Dort siehst du, für welche Suchanfragen du überhaupt angezeigt wirst und wo du knapp hinter den Klicks liegst. Aus unserer Erfahrung liegt das Problem bei Selbstständigen fast nie an einem einzigen Fehler, sondern an der Kombination aus dünnem Inhalt, fehlender lokaler Optimierung und langsamer Technik.

Wie bekomme ich mehr Besucher auf meine Website?

Die drei wirksamsten Hebel sind: Inhalte, die echte Suchfragen beantworten (zum Beispiel als Ratgeber-Seiten oder Blog), ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil für lokale Suchanfragen und Backlinks von Branchenverzeichnissen, Partnern und Medien.

Dazu kommt die technische Basis: schnelle Ladezeit, Mobile-Optimierung und saubere Seitenstruktur, sonst verpufft jeder Inhalt. Werbeanzeigen können den Start beschleunigen, ersetzen aber keine organische Sichtbarkeit, mehr dazu im Vergleich Google Ads vs. SEO. Wenn du wissen willst, wo eure Website gerade steht, schick sie uns über das Check-Formular, die Analyse ist kostenlos.

Wie erhöhe ich den Traffic meiner Website kostenlos?

Die wirksamsten kostenlosen Kanäle sind die Google-Suche (SEO), ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, Einträge in Branchenverzeichnissen wie herold.at und regelmäßige Inhalte auf Social Media. Alle vier kosten Zeit statt Geld.

Aus unserer Erfahrung bringt für lokale Betriebe das Unternehmensprofil am schnellsten sichtbare Ergebnisse, oft innerhalb weniger Wochen. SEO und Backlink-Aufbau wirken langsamer, dafür nachhaltig: Ein guter Ratgeber-Artikel bringt über Jahre Besucher, während bezahlte Werbung sofort stoppt, sobald du nichts mehr einzahlst.

Warum bringt meine Website keine Anfragen oder Kunden?

Entweder kommen zu wenige Besucher (ein Reichweiten-Problem) oder die Besucher springen ab, ohne anzufragen (ein Website-Problem). Die Google Search Console oder ein Statistik-Tool zeigt dir in fünf Minuten, welcher Fall bei dir vorliegt.

Kommen Besucher, aber keine Anfragen, sind die üblichen Verdächtigen: unklares Angebot, versteckte Kontaktdaten, fehlende Handlungsaufforderung, langsame Ladezeit am Handy oder ein Design, das nicht mehr vertrauenswürdig wirkt. Egal ob Tischler in Linz oder Steuerberater in Wien: Wer den Anruf schwer macht, bekommt ihn nicht. Melde dich gerne unverbindlich, wenn du eine ehrliche Einschätzung willst, wo es bei eurer Website hakt.

Warum wird meine Website bei Google nicht gefunden?

Entweder ist deine Website gar nicht im Google-Index (prüfbar mit der Suche site:deine-domain.at) oder sie rankt so weit hinten, dass sie niemand sieht. Neue Websites brauchen einige Tage bis Wochen, bis der Googlebot sie erfasst hat. Mit einer eingereichten Sitemap in der Google Search Console beschleunigst du das deutlich.

Taucht die Seite trotz Indexierung nicht auf, fehlt es meist an Inhalt und Relevanz: Google braucht Text, um zu verstehen, wofür deine Seite stehen soll. Wichtig zu wissen: Google bewertet dabei zuerst die mobile Version deiner Website (Mobile-First-Indexing). Eine Seite, die am Handy schlecht funktioniert, hat es auch am Desktop schwer.

Wie bekomme ich Backlinks für meine Website?
Wie viele Besucher sind für eine Firmenwebsite normal?

Für die Website eines lokalen Klein- oder Mittelbetriebs sind einige hundert Besucher pro Monat ein normaler, guter Wert. Viele kleine Betriebe liegen sogar darunter, und das ist kein Grund zur Panik. Die Millionen-Zugriffe großer Portale sind kein sinnvoller Vergleichsmaßstab.

Wichtiger als die reine Menge ist, wer kommt: 30 Besucher im Monat, die gerade "Installateur Linz" gesucht haben, bringen mehr Aufträge als 3.000 Zufallsbesucher aus aller Welt. Aus unserer Erfahrung reichen einer gut gemachten lokalen Website schon wenige hundert passende Besucher, um regelmäßig Anfragen zu erzeugen.

Wie sehe ich, wie viele Besucher meine Website hat?

Der einfachste Start ist die kostenlose Google Search Console: Sie zeigt dir ohne jedes Tracking, wie oft deine Website in der Google-Suche erscheint und angeklickt wird. Für die vollständigen Besucherzahlen brauchst du ein Statistik-Tool auf der Website selbst.

Dafür empfehlen wir cookielose Tools wie Plausible, Fathom oder ein richtig konfiguriertes Matomo: Sie zählen Besucher anonym und DSGVO-konform, ganz ohne Cookie-Banner. Google Analytics samt Banner brauchst du als kleines Unternehmen erst, wenn du komplexe Werbekampagnen auswerten willst.

Was kostet eine Website, die bei Google gefunden wird?

Bei uns kostet eine individuelle, suchmaschinenoptimierte Website einen transparenten Fixpreis ab 1.500 €, fertig in 2 bis 4 Wochen. Die SEO-Texte schreiben wir, und die technische SEO-Optimierung ist genauso inklusive wie Hosting, Domain und laufende Betreuung im Monatspaket, jederzeit kündbar und ohne Vertragsbindung.

Gut zu wissen: In Österreich gibt es je nach Bundesland Förderungen für Websites, die einen Teil der Kosten abdecken können. Melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch, dann schauen wir uns gemeinsam an, was für euren Betrieb sinnvoll ist.

Reicht Instagram oder brauche ich eine eigene Website?

Instagram ersetzt keine Website. Wer auf Google nach "Installateur Linz" oder "Steuerberater Wien" sucht, findet Websites und Google-Unternehmensprofile, keine Instagram-Accounts. Genau diese Suchanfragen haben aber die höchste Kaufabsicht.

Dazu kommt die Abhängigkeit: Euer Account kann gesperrt werden, der Algorithmus entscheidet über eure Reichweite, und die Inhalte sind für Suchmaschinen praktisch unsichtbar. Die beste Kombination ist beides: Social Media für Aufmerksamkeit und Vertrauen, die eigene Website als Zuhause, auf dem Anfragen ankommen und das euch niemand wegnehmen kann.

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