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Ist SEO 2026 noch sinnvoll? Was sich wirklich optimieren lässt

#SEO#Suchmaschinenoptimierung#KI#Google#OnlineMarketing

Google beantwortet immer mehr Suchanfragen direkt mit einer KI-Übersicht, und ChatGPT empfiehlt Firmen, ohne dass jemand eine Website öffnet. Da fragst du dich zurecht, ob sich SEO überhaupt noch auszahlt. Kurze Antwort: Ja, aber anders als früher. Wir zeigen dir mit aktuellen Zahlen, was sich geändert hat und mit welchen Optimierungen eure Website 2026 wirklich gefunden wird.

Artikel zuletzt geändert am 1.8.2026

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René
Autor von diesem Artikel und Gründer
von webgaudi.at

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Lohnt sich SEO 2026 überhaupt noch?

Spoiler vorweg: Ja, SEO lohnt sich 2026 noch. Aber das Ziel hat sich verschoben. Es geht nicht mehr nur darum, mit einem blauen Link möglichst weit oben zu stehen, sondern darum, die Quelle zu sein, aus der Google und KI-Assistenten ihre Antworten bauen.

Die Zahlen dahinter sind durchaus ernüchternd. Laut einer Auswertung von SparkToro führt 2026 weniger als ein Drittel der Google-Suchen in den USA noch zu einem Klick auf eine Website. Sistrix hat im Februar 2026 über 100 Millionen Keywords analysiert und kommt für den deutschsprachigen Raum zum Ergebnis: Bei rund 20 % aller Suchbegriffe erscheint mittlerweile eine KI-Übersicht, und wo sie erscheint, sinkt die Klickrate auf das erste Ergebnis von 27 % auf 11 %. Das Pew Research Center zeichnet dasselbe Bild: Mit KI-Zusammenfassung klicken nur noch 8 % der Nutzer auf ein reguläres Suchergebnis, ohne sind es 15 %.

Warum wir trotzdem überzeugt sind, dass SEO wichtiger wird statt unwichtiger? Weil die KI-Antworten irgendwoher kommen müssen. ChatGPT, Perplexity und die Google-KI zitieren Websites, die Fragen sauber beantworten. Und bei allem, was Geld kostet, wollen Menschen weiterhin die Originalquelle sehen: Niemand beauftragt einen Installateur in Linz, nur weil ihn eine KI erwähnt hat, ohne vorher dessen Website anzuschauen. Wirkt die veraltet, ist der Interessent wieder weg.

Glühbirnen-Emoji

Unsere Meinung

“SEO ist tot” hören wir, seit es SEO gibt. Erst waren die bezahlten Anzeigen der angebliche Sargnagel, dann die Sprachsuche, jetzt die KI. Jedes Mal hat sich nur verschoben, was funktioniert. Wer 2026 aufhört zu optimieren, überlässt die KI-Antworten einfach der Konkurrenz.

Ob sich bezahlte Werbung im Vergleich auszahlt, haben wir übrigens im Artikel Lohnen sich bezahlte Werbeanzeigen? durchgerechnet.

So kommst du in die KI-Antworten

Die gute Nachricht zuerst: KI-Suchen bevorzugen genau die Inhalte, die auch klassisches SEO belohnt. Forscher von Princeton, Georgia Tech und IIT Delhi haben in einem Experiment untersucht, welche Inhalte generative Suchmaschinen zitieren. Die stärksten Hebel waren konkrete Statistiken mit Quellenangabe, Zitate von Experten und Verweise auf glaubwürdige Quellen: im Test 30 bis 40 % mehr Sichtbarkeit in den KI-Antworten. Keyword-Tricks brachten nichts oder schadeten sogar.

Das Publikum dort ist längst keine Nische mehr: ChatGPT zählt laut TechCrunch mittlerweile 900 Millionen wöchentliche Nutzer. Ein paar davon suchen ziemlich sicher genau das, was ihr anbietet.

Konkret heißt das fürs Schreiben:

  1. Antwort zuerst: Beantworte die Frage einer Überschrift direkt in den ersten zwei Sätzen darunter, ohne Anlauf und ohne Floskel-Einleitung.
  2. Jeder Absatz funktioniert allein: KIs reißen Absätze aus dem Zusammenhang. Nenn die Dinge in jedem Absatz beim Namen, statt auf “dieses Problem” von weiter oben zu verweisen.
  3. Zahlen statt Werbefloskeln: “Schnell und zuverlässig” zitiert keine KI. “In Wien innerhalb von 24 Stunden vor Ort” schon.
  4. Aktuell bleiben: KI-Suchen bevorzugen frische, gepflegte Inhalte mit ehrlichem Änderungsdatum.

Wie die KI-Suche im Detail funktioniert und wie eure Website dort als Quelle landet, haben wir im Artikel Wie wird meine Website von ChatGPT gefunden? beschrieben, inklusive Technik-Check für AI-Crawler.

Keywords bleiben relevant

Auch wenn die KI die Suche umbaut: Keywords bleiben der Ausgangspunkt jeder Optimierung. Sie verraten uns, ob es überhaupt Nachfrage nach einem Thema gibt und wie groß sie ist. Das Suchvolumen liefert genau diese Information: wie viele Menschen jeden Monat nach einem bestimmten Begriff suchen.

Die Hauptaussage einer Seite lässt sich meist mit wenigen Schlüsselwörtern (Keywords) zusammenfassen, und die verwendest du zwangsläufig auch öfters im Text. Achte darauf, dass sie natürlich in den Textfluss integriert sind, anstatt sie zwanghaft einzufügen. Vermeide Keyword-Stuffing, also das übermäßige Wiederholen von Suchbegriffen; das wird vom Algorithmus negativ bewertet und kann abgestraft werden (siehe Google Penalties).

Keywords in der Praxis

Ein Beispiel: Wir möchten mit unseren Inhalten die Zielgruppe erreichen, die sich eine Website professionell erstellen lassen möchte. Ganz zufällig genau unser eigener Geschäftsfall 😆

Dafür nutzen wir den kostenlosen Keyword Generator von ahrefs.com und erfragen das Suchvolumen für unser Stichwort “Webseite erstellen” in Österreich. Und voilà: Rund 300 Österreicher suchen pro Monat danach.

Screenshot Analyse ahrefs.com Keyword Webseite erstellen - Webseite erstellen

Dieselbe Abfrage mit ähnlichen Begriffen zeigt schnell: “Website erstellen” wird mit etwa 2.700 monatlichen Suchanfragen fast zehnmal öfter gesucht als “Webseite erstellen”.

Screenshot Analyse ahrefs.com Keyword Website erstellen - Website erstellen

Daher achten wir in unseren Texten darauf, eher “Website erstellen” statt “Webseite erstellen” zu verwenden. Eine einfache Änderung mit großer Wirkung.

Tipp: Long-Tail-Keywords

Neben dem Suchvolumen zeigen die Tools auch die “Keyword Difficulty” (KD): Sie gibt an, wie hart umkämpft ein Keyword ist. Je höher der Wert, desto schwieriger wird es, dafür weit oben zu erscheinen. Und weit oben ist der einzige Platz, der wirklich Besucher bringt, wie die Klickraten zeigen:

Klickrate nach Position in den Google-Suchergebnissen

Anteil der Suchenden, der auf das Ergebnis der jeweiligen Position klickt

Position in den Suchergebnissen. 1: 28,5 %, 2: 15,7 %, 3: 11 %, 4: 8 %, 5: 7,2 %, 6: 5,1 %.

Quelle: Sistrix, Analyse von 80 Mio. Keywords

Für die Suchanfrage “Website erstellen” versuchen viele Mitbewerber, der beste Treffer zu sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Website webgaudi.at dort unter den ersten zehn Ergebnissen landet, ist gering, der Schwierigkeitsgrad also hoch.

Screenshot Google Suche für Website für Psychotherapeuten in Wien

Konzentrieren wir uns dagegen auf “Website für Psychotherapeuten in Wien”, stehen die Chancen gut, ganz vorne mitzuspielen. Genau das nennt man ein Long-Tail-Keyword: weniger Suchvolumen, dafür deutlich weniger Konkurrenz und meist eine viel klarere Absicht hinter der Suche.

Besonders für neue, noch unbekannte Websites zahlt es sich aus, mit solchen Keywords zu starten. Sobald die ersten Backlinks da sind und die Bekanntheit steigt, kannst du dich an die stärker umkämpften Keywords wagen.

Der Kern: Gute Inhalte

Gute Inhalte sind das, was Google 2026 wirklich belohnt: Seiten, die die Frage hinter der Suche vollständig beantworten und dabei eigene Erfahrung zeigen. Google fasst das im E-E-A-T-Prinzip zusammen (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness), auf Deutsch: Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

Wie ernst Google das nimmt, zeigt das Core Update vom März 2024: Es reduzierte minderwertige, unoriginelle Inhalte in den Suchergebnissen nach eigenen Angaben um 45 %. Massenware ohne Substanz verschwindet aus den Ergebnissen, egal ob sie von einer KI oder einem gelangweilten Texter stammt.

Diese Punkte helfen dir, deine Inhalte richtig zu strukturieren:

  1. Klare Struktur: Gliedere Inhalte mit Überschriften (H1, H2, H3), damit sich Leser und Suchmaschinen schnell zurechtfinden.
  2. Interne Verlinkung: Verlinke auf andere relevante Seiten eurer Website. Das erleichtert die Navigation und verteilt die Relevanz zwischen den Inhalten.
  3. Aktualität: Halte Inhalte aktuell und gib Erstellungs- und Änderungsdatum auch in den Meta Tags an.
  4. Bilder: Nutze Bilder und Videos, um Inhalte greifbarer zu machen, und vergiss die alt-Attribute nicht (siehe Optimierte Bilder).
  5. Eigene Substanz: Genau darauf kommt es an. Persönliche Erfahrung, eigene Zahlen und eine klare Meinung liefern das, was auf 50 anderen Seiten nicht steht.
  6. Keine doppelten Inhalte: Kopiere keine Inhalte 1:1 von anderen Websites; Google erkennt Duplikate. Ähnliche eigene Seiten kennzeichnest du mit dem Canonical-Tag.
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Aus unserer Erfahrung

Hab Geduld. Sehr viel Geduld. Auch bei uns selbst hat es etwa 1-2 Jahre gedauert, bis wir die ersten merkbaren Resultate der SEO-Maßnahmen gesehen und regelmäßig Kundenanfragen über Google erhalten haben. SEO ist ein Marathon, kein Sprint.

AI generierte Inhalte

KI als Co-Pilot, Mensch als Kapitän. 2026 ist die Frage nicht mehr, ob du KI beim Schreiben nutzt, sondern wie. Google straft KI-Texte nicht pauschal ab; was zählt, ist das E-E-A-T-Prinzip von oben. Eine KI kann Fakten zusammenfassen, aber sie hat keine eigene Erfahrung. Du gewinnst, wenn du KI für Struktur und Rohfassung nutzt, aber deine echten Projekte, eigene Fotos und deine Meinung einbringst. Seelenloser KI-Content ohne menschlichen Feinschliff wird gnadenlos aussortiert.

Screenshot ChatGPT Prompt - Erstelle mir einen Blog Artikel

Noch ein Hinweis dazu: Wer nicht nur den Text, sondern gleich die ganze Website per AI bauen lässt, läuft in eigene Stolperfallen. Solche Seiten werden oft als Single-Page-Applications ausgeliefert, die AI-Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot gar nicht erst lesen können. Mehr dazu in unserem Artikel Risiken einer mit AI gebauten Website.

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Der geheime Algorithmus

Der eigentliche Algorithmus ist das gut behütete Geheimnis von Google, streng bewacht wie das Rezept von Coca-Cola. Einige Teile sind trotzdem bekannt, weil Google selbst regelmäßig Tipps und Einblicke veröffentlicht. Und manchmal, weil ein Gericht nachhilft.

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Spannendes Detail

Jahrelang hat Google bestritten, dass Klicks direkt ins Ranking einfließen. Im US-Kartellprozess bestätigte Google-Manager Pandu Nayak 2023 unter Eid, dass ein System namens NavBoost die aggregierten Klickdaten von 13 Monaten auswertet: welche Ergebnisse geklickt werden, wie lange Nutzer bleiben und ob sie gleich wieder zur Suche zurückkehren.

Für dich heißt das: Nutzersignale zählen. Wenn Besucher auf euer Suchergebnis klicken und sofort wieder zurückspringen, weil die Seite die Frage nicht beantwortet oder ewig lädt, merkt sich Google das. Guter Inhalt und schnelle Technik sind also keine Kür, sie fließen über das Verhalten eurer Besucher in die Bewertung ein.

Wie Google Texte heute versteht

Google liest gecrawlte Inhalte längst sinnerfassend, statt nur Wörter zu zählen. Den Anfang machte 2015 das Machine-Learning-System RankBrain, heute stecken große Sprachmodelle in der Suche. Sie erfassen auch die Absicht hinter unvollständigen oder mehrdeutigen Suchanfragen.

Tippst du nur das Wort “Kurz” in die Google Suche, könnte das Adjektiv gemeint sein oder der ehemalige österreichische Bundeskanzler. Google entscheidet nach dem Kontext rund um die Suche: Standort, Zeitpunkt, vorherige Suchen. Wer 2021 von einem österreichischen Computer aus gesucht hat, bekam ziemlich sicher den Kanzler.

Google Penalties

Google Penalties (deutsch: Strafen) sind vergleichbar mit roten Karten im Fußball. Wer sich nicht regelkonform verhält, wird vom Platz verwiesen: Die Website wird für eine bestimmte Zeit schlechter oder gar nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt. Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir mit unseren “Optimierungen” erreichen wollen.

Verbotene SEO “Tricks”

  1. Keyword-Stuffing: Das übermäßige, unnatürliche Wiederholen von Keywords. Inhalte sollen authentisch und für die Leser geschrieben sein.
  2. Schlechte Backlinks: Unseriöse und gekaufte Backlinks von nicht vertrauenswürdigen Websites.
  3. Doppelte Inhalte: Das Kopieren von Inhalten, die bereits auf anderen Seiten veröffentlicht wurden, ohne Kennzeichnung per Canonical-Tag.
  4. Cloaking und versteckte Texte: Texte oder Links, die nur Suchmaschinen sehen, etwa weiße Schrift auf weißem Hintergrund.
  5. Massenhaft generierte Inhalte: Seit den Spam-Richtlinien vom März 2024 geht Google ausdrücklich gegen “Scaled Content Abuse” vor, also in Serie produzierte Seiten ohne Mehrwert, egal ob von Menschen oder KI erstellt.
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Kein Grund zur Sorge

Grundsätzlich besteht kein Grund zur Sorge, solange man das aufrichtige Ziel verfolgt, hochwertigen Inhalt für die Leser bereitzustellen und keine manipulativen Absichten hat. Gute Inhalte werden letztendlich auch durch gute Rankings belohnt.

Was tun, wenn man gestraft wurde?

Strafen entstehen auf zwei Wegen: automatisch durch den Algorithmus (leichter zu beheben) oder nach einer manuellen Prüfung durch einen Mitarbeiter von Google. Manuelle Maßnahmen siehst du in der Google Search Console.

Hast du die Ursache gefunden und behoben, kannst du dort direkt eine erneute Überprüfung beantragen. Bei algorithmischen Abwertungen gibt es keinen Antrag; da hilft nur, die Qualitätsprobleme ehrlich zu beheben und auf das nächste Update zu warten.

Holst du schon das Maximum aus deiner Website heraus?

Trage deine Daten ein und erhalte eine kostenlose Einschätzung per E-Mail. Wir zeigen dir, wie gut deine Website für Google optimiert ist, wo technische oder inhaltliche Schwächen liegen und welche Maßnahmen deine Sichtbarkeit verbessern können.

Bitte beachte unsere Datenschutzbestimmungen, bevor du diesen Service nutzt.

Voice Search: von der Sprachsuche zur Antwortmaschine

Die klassische Sprachsuche über Siri, Alexa und den Google Assistant ist 2026 in der KI-Suche aufgegangen: Wer eine Frage ins Mikrofon spricht, bekommt meist eine direkt formulierte Antwort statt einer Trefferliste. Die Optimierung dafür heißt heute Answer Engine Optimization (AEO) und folgt denselben Regeln wie oben: Überschriften als echte Fragen formulieren (“Was kostet eine Website?”), die Antwort sofort im ersten Satz liefern und lokale Anfragen abdecken (“Elektriker in Graz”).

Weil Sprachsuchen länger und gesprächiger sind als getippte, gewinnen Long-Tail-Keywords dabei zusätzlich an Gewicht. Alles Weitere, von Featured Snippets bis Schema Markup, findest du in unserem Artikel über Voice Search Optimization.

Backlinks sind Links von anderen Websites, die auf eure Website verweisen. Suchmaschinen werten jeden davon als eine Art Empfehlung, ähnlich wie ein Restaurant für dich an Wert gewinnt, wenn viele deiner Freunde davon schwärmen. Gute Backlinks gehören nach wie vor zu den stärksten Ranking-Signalen überhaupt.

Dabei zählt nicht die Menge, sondern die Qualität der Quelle: Viele Links von unseriösen Websites (häufig gekaufte) bewirken das Gegenteil und können bis zu Google-Strafen führen. Wie viele Backlinks eure Website hat und wie gut sie bewertet sind, siehst du kostenlos im Backlink Checker von ahrefs.com. Das funktioniert übrigens auch für die Websites eurer Mitbewerber.

Wie du seriös an neue Backlinks kommst, was es mit No-Follow-Links auf sich hat und welche Rolle das Domain Rating spielt, haben wir ausführlich im Artikel Reichweite der Website steigern beschrieben.

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Finger weg von Backlink-Käufen

Kauf dir keine Backlinks. Das Link Building ist wirklich mühsam und zeitaufwendig. Obwohl es verlockend sein kann, solltest du keine Backlinks oder Dienstleistungen zum Linkaufbau kaufen, da die in der Regel von schlechter Qualität sind und sich letztendlich negativ auf deine Bewertung auswirken können.

Technische Suchmaschinenoptimierungen

Jede Art von Suchmaschinenoptimierung braucht ein solides technisches Fundament: saubere Attribute im Code, schnelle Ladezeit, mobile Tauglichkeit. All das fließt direkt in die Bewertung durch Google ein. Wenn du mit SEO beginnst, erledige zuerst die technischen Hausaufgaben; an den Texten feilen kannst du danach immer noch.

Hast du die Seite nicht selbst erstellt, sollten diese Optimierungen vom Entwickler oder Betreuer eurer Website durchgeführt werden.

Titel und Beschreibung

Die Titel-Tags und Meta-Beschreibungen dürfen auf keinen Fall vernachlässigt werden. Sie dienen als Zusammenfassung des Inhalts einer Seite und werden von Suchmaschinen für die Vorschau in den Suchergebnissen verwendet.

Screenshot Google Treffervorschau webgaudi.at

Title Tag

Der Titel beschreibt kurz und prägnant, worum es auf der jeweiligen Seite geht. Er sollte zwischen 55 und 60 Zeichen lang sein, da längere Titel in der Google-Vorschau abgeschnitten werden.

<title>Deine eigene Website erstellen lassen - webgaudi</title>

Beschreibung

Die Beschreibung sollte zwischen 150 und 160 Zeichen lang sein und bietet einen etwas detaillierteren Überblick über den Inhalt. Verlass dich aber nicht darauf, dass sie auch angezeigt wird: Laut einer Analyse von Ahrefs schreibt Google die Meta-Description in 62,78 % der Fälle um und zeigt stattdessen einen Textausschnitt der Seite, der besser zur Suchanfrage passt. Ein Grund mehr, die Antwort auf die wichtigste Frage direkt in die ersten Sätze der Seite zu packen.

<meta name="description" content="Websites und Homepages erstellen lassen ✓ günstig & unkompliziert ✓ individuell oder aus Vorlagen">

Verwende relevante Keywords in Titel und Beschreibung, solange sie sich organisch einfügen; verbiege den Titel aber nicht künstlich, nur um Suchbegriffe unterzubringen. Und ganz wichtig: Jede Unterseite braucht einen eigenen, einzigartigen Titel samt individueller Beschreibung.

Meta Tags

Es gibt zusätzliche Metadaten, die festgelegt werden können.

Lang Attribut

Definiert die verwendete Sprache und sollte am <html> Root-Element gesetzt werden.

<html lang="de">

Keyword Tag

Dem Einen oder Anderen ist vielleicht schon mal ein Meta Tag mit dem Namen “keywords” aufgefallen, das mit einer langen Liste von Suchbegriffen befüllt wird. Spar dir die Mühe: Google hat bereits 2009 offiziell bestätigt, dass dieses Tag nicht gelesen oder ausgewertet wird. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Robots Tag

Das Meta-Robots-Tag ermöglicht es, die Indexierung von Seiten durch Suchmaschinen zu steuern. Zum Beispiel kann noindex verhindern, dass eine Seite indexiert wird. Das Tag nofollow wiederum sorgt dafür, dass Suchmaschinen-Crawler den Links auf der Seite nicht folgen. In der Regel respektieren die Suchmaschinen diese Anweisungen, eine Garantie gibt es aber nicht.

<meta name="robots" content="noindex">

Um dieses Tag überhaupt lesen zu können, muss die Seite gecrawlt werden. Wenn du den Crawler vollständig von bestimmten Seiten fernhalten möchtest, gehört zusätzlich eine robots.txt Datei ins Stammverzeichnis deines Servers. Mehr dazu findest du in der Google Dokumentation.

User-agent: *
Disallow: /

Open Graph Tag

Open Graph ist ein gängiger Standard, den Social-Media-Plattformen verwenden, um zusätzliche Informationen über eine Webseite zu erhalten. Wird ein Link zu eurer Website auf WhatsApp, Instagram oder anderen Plattformen geteilt, erscheint damit ein festgelegtes Vorschaubild samt Beschreibung.

<meta property="og:title" content="Deine eigene Website erstellen lassen - webgaudi">
<meta property="og:image" content="https://webgaudi.at/preview.png">
<meta property="og:type" content="website">
<meta property="og:locale" content="de_AT">
Screenshot OG Tag Vorschau webgaudi.at

Canonical Tag

Das Canonical-Tag teilt Suchmaschinen mit, welche Version einer Seite die bevorzugte oder “kanonische” ist, wenn es mehrere Seiten mit ähnlichem oder identischem Inhalt gibt. So konzentriert sich der SEO-Wert auf eine einzige Seite und Probleme mit doppelten Inhalten werden vermieden.

Sitemap

In der Regel folgt Google allen internen Links auf eurer Website, um alle Seiten zu erreichen und zu indexieren. Es kann aber vorkommen, dass nicht alle Seiten intern verlinkt sind. Daher ist es ratsam, eine sitemap.xml Datei bereitzustellen: eine Liste aller einzelnen Seiten eurer Website, die du in der Google Search Console hinterlegen und zusätzlich in der robots.txt angeben kannst.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
    <url>
        <loc>https://webgaudi.at</loc>
        <changefreq>monthly</changefreq>
        <priority>1.0</priority>
    </url>
    ...
</urlset>

Vergiss nicht, die Sitemap zu aktualisieren, wenn sich die Seitenstruktur ändert. Moderne Frameworks wie Astro erzeugen sie bei jedem Build automatisch mit.

Ladezeit

Eine schnelle Website ist Pflicht, besonders am Handy mit wackliger Verbindung. Google hat gemeinsam mit SOASTA errechnet: Steigt die Ladezeit von 1 auf 3 Sekunden, erhöht sich die Absprungwahrscheinlichkeit um 32 %, bei 5 Sekunden sind es bereits 90 %. Solche Absprünge sind genau die Nutzersignale, die sich Google merkt.

Gemessen wird die Nutzererfahrung über die Core Web Vitals: Ladegeschwindigkeit, Reaktionszeit bei Klicks und visuelle Stabilität beim Laden. Prüfen kannst du sie kostenlos mit Google PageSpeed Insights. Das Tool zeigt für Desktop und Smartphone, wo es hakt und was konkret zu tun ist.

Screenshot Google Page Insights webgaudi.at

Richtig gute Werte zu erreichen ist gar nicht so leicht, besonders bei großen CMS-Systemen wie WordPress mit vielen installierten Plugins. Wie sich Baukästen und WordPress dabei gegen eine individuell programmierte Seite schlagen, stellen wir im Vergleich der Website-Baukästen gegenüber.

Wir programmieren alle Websites unserer Kunden mit dem Framework Astro: Damit erreichen unsere Projekte regelmäßig 100/100 bei PageSpeed Insights und eine durchschnittliche Ladezeit von 0,8 Sekunden. Mindestens genauso wichtig ist, von wo aus ausgeliefert wird: Wie ein weltweites Netzwerk aus Servern kurze Ladezeiten überhaupt möglich macht, erklären wir am Beispiel von Vercels Edge-Netzwerk.

Optimierte Bilder

Das wohl größte Potenzial zur Verringerung der Ladezeit einer Webseite liegt bei den Bildern. Nicht optimierte Bilder im .png oder .jpg Format können mehrere Megabyte groß sein. Mit den richtigen Formaten und Dimensionen lässt sich dasselbe Bild oft auf ein Zehntel oder weniger verkleinern.

Bildformat

Fast jeder kennt .png oder .jpg, aber nur wenige die Formate .avif und .webp. Diese komprimierten Formate stellen dasselbe Bild mit deutlich weniger Speicherplatz dar, indem hauptsächlich Details entfernt werden, die für das menschliche Auge kaum erkennbar sind. Für uns Menschen sieht das Bild weiterhin gut aus.

Es gibt viele Tools, mit denen man Bilder konvertieren kann. Es ist aber ratsam, zusätzlich eine Version im Format .jpg oder .png als Ersatz anzubieten, falls ein älterer Browser die neuen Formate nicht unterstützt.

Glühbirnen-Emoji

Unser Tipp

Auf der Website caniuse.com kann man gut sehen, welche Browser-Versionen die Formate .avif oder .webp unterstützen.

<picture>
  <source srcset="funny_cat.webp" type="image/webp">
  <source srcset="funny_cat.jpg" type="image/jpeg">
  <img src="funny_cat.jpg">
</picture>

Bildgröße

Neben dem Format gehört auch die Größe angepasst. Bilder von Stockfoto-Plattformen kommen oft mit Auflösungen wie 4.000 x 6.000px, die gängigsten Bildschirme sind aber maximal 2560px breit. Für ein Avatar-Foto reichen sogar weniger als 1000px.

Frameworks wie Astro konvertieren Bilder automatisch in mehrere Größen, sodass je nach Endgerät des Besuchers die perfekte Variante ausgeliefert wird.

Alternative Beschreibung

Ein bedeutendes SEO-Potenzial liegt auch in den title- und alt-Attributen von Bildern. Der Titel wird beim Überfahren mit der Maus angezeigt, das alt-Attribut dient als alternative Beschreibung für Screenreader: Software, die sehbehinderten Menschen den Inhalt einer Webseite vorliest. Beschreibe darin genau, was auf dem Bild zu sehen ist.

Google analysiert beide Felder und kann damit unsere Absichten (Keywords) weiter verdeutlichen. Gute Alt-Texte sind außerdem ein Stück Barrierefreiheit; wie eure Website dabei abschneidet, zeigt unser kostenloser Barrierefreiheit-Check.

<img
    src="/assets/img/funny-cat.png"
    title="Katze erschreckt sich"
    alt="Eine schwarze Katze springt vor Schreck in die Höhe"
    width="500"
    height="400"
/>

Mobile first

Man unterschätzt leicht, wie viele Seitenaufrufe unterwegs passieren: Laut Statcounter kommen rund 60 % aller Seitenaufrufe weltweit vom Smartphone. Google indexiert Websites deshalb seit Jahren nach dem Prinzip “Mobile first”, bewertet also primär die mobile Version eurer Website.

Ein responsives Design, schnelle Ladezeiten am Handy und eine gut bedienbare Navigation sind damit keine Nice-to-haves, sondern Voraussetzung für gute Rankings. Teste eure Website ruhig selbst am Handy: Wenn du zoomen musst, um einen Button zu treffen, geht es jedem Interessenten genauso.

Häufige Fragen

Lohnt sich SEO überhaupt noch, wenn KI alle Fragen beantwortet?

Ja, gerade jetzt. Auch wenn Google mit KI-Übersichten viele Fragen direkt beantwortet, müssen die Antworten irgendwoher kommen: aus vertrauenswürdigen, gut strukturierten Websites. Wer dort als Quelle zitiert wird, gewinnt Sichtbarkeit und Vertrauen, ganz ohne Klickpreis.

Dazu kommt: Bei Käufen und Dienstleistungen wollen Menschen weiterhin die Originalquelle sehen, bevor sie jemanden beauftragen. Niemand bucht einen Steuerberater in Zürich, weil eine KI ihn erwähnt hat, ohne vorher dessen Website zu prüfen. SEO verschiebt sich von der reinen Klick-Jagd zur Markenbildung, überflüssig wird es dadurch nicht.

Was ist der wichtigste Rankingfaktor bei Google?

Der wichtigste Faktor ist heute die Nutzerintention: Deine Seite muss genau das liefern, was der Suchende erwartet, egal ob Information, Kaufmöglichkeit oder Adresse. Den einen geheimen Rankingfaktor gibt es nicht, Google bewertet hunderte Signale gemeinsam.

Direkt dahinter kommen Nutzersignale (bleiben Besucher oder springen sie sofort ab?), Backlinks als Vertrauensbeweis und die technische Basis aus Ladezeit und Mobile-Tauglichkeit. Aus unserer Erfahrung scheitern die meisten KMU-Websites nicht am Inhalt, sondern an der Technik, und genau die ist am schnellsten zu beheben.

Wie komme ich in die KI-Übersicht von Google?

Googles KI-Übersicht (AI Overviews) zitiert bevorzugt Seiten, die eine Frage direkt im ersten Satz beantworten, sauber mit Überschriften strukturiert sind und Schema.org-Markup verwenden, zum Beispiel für FAQs. Garantieren kann das niemand, aber du kannst die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen.

Konkret: Formuliere Überschriften als echte Fragen, liefere die Antwort sofort danach und belege Aussagen mit nachvollziehbaren Fakten und Quellen. Das ist dieselbe Strategie, die auch für ChatGPT und Perplexity funktioniert, eine Optimierung zahlt also doppelt ein. Wie die KI-Suche im Detail funktioniert, erklären wir im Artikel Wie wird meine Website von ChatGPT gefunden?, und wie das für die Sprachsuche aussieht, liest du im Artikel über Voice Search Optimization.

Erkennt Google KI-generierte Texte und straft sie ab?

Google straft KI-Texte nicht pauschal ab, bewertet aber nach dem E-E-A-T-Prinzip, und das erste E steht für Experience, also echte Erfahrung. Massenhaft generierte Texte ohne eigene Substanz ranken deshalb in der Praxis schlecht, egal ob sie von einer KI oder einem gelangweilten Texter stammen.

Was eine KI nicht liefern kann: echte Projektberichte, eigene Messwerte, eine ehrliche Meinung zu deiner Branche. Nutze KI gerne als Assistent für Struktur und Rohfassung, aber die Erfahrung muss von dir kommen. Genau diese Inhalte werden übrigens auch von KI-Suchen bevorzugt zitiert.

Was sind Core Web Vitals und wie verbessere ich sie?

Die Core Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google die Nutzererfahrung deiner Website bewertet: Ladegeschwindigkeit (LCP), Reaktionsschnelligkeit bei Klicks (INP) und visuelle Stabilität beim Laden (CLS). Du kannst sie kostenlos mit Google PageSpeed Insights messen.

Die größten Hebel: komprimierte Bilder in modernen Formaten, weniger JavaScript und ein schnelles Hosting. Bei aufgeblähten Baukasten- und WordPress-Seiten ist hier oft wenig zu holen, statisch generierte Websites haben strukturell die Nase vorn. Unsere Projekte erreichen damit regelmäßig 100/100 bei PageSpeed Insights und eine durchschnittliche Ladezeit von 0,8 Sekunden.

Wie lang darf eine Meta Description sein?

Als Richtwert gelten 150 bis 160 Zeichen; längere Beschreibungen schneidet Google in der Vorschau einfach ab. Der Title daneben sollte 55 bis 60 Zeichen nicht überschreiten.

Verlass dich aber nicht darauf, dass dein Text auch angezeigt wird: Laut einer Studie von Ahrefs schreibt Google die Meta-Description in rund 63 % der Fälle um und zeigt stattdessen einen passenden Ausschnitt aus der Seite. Wichtiger als Zeichenzählen ist deshalb, dass die Seite selbst die Antwort auf die Suchanfrage schon in den ersten Sätzen liefert.

Sind Meta-Keywords noch relevant für SEO?

Nein. Google hat bereits 2009 offiziell bestätigt, das Meta-Keywords-Tag beim Ranking komplett zu ignorieren, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Du kannst das Tag befüllen, es bewirkt schlicht nichts.

Die Zeit steckst du besser in die Elemente, die Google tatsächlich liest: einen aussagekräftigen Title, eine gute Beschreibung und Inhalte, die die Suchanfrage wirklich beantworten. Falls dir eine Agentur eine "Meta-Keyword-Optimierung" verkaufen will, ist das übrigens ein gutes Warnsignal.

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in Österreich?

Das hängt stark vom Modell ab: SEO-Agenturen arbeiten meist mit laufenden Monatsbudgets, deren Höhe sich nach Branche, Konkurrenz und Umfang richtet. Für ein kleines Unternehmen in Graz mit lokaler Zielgruppe ist der Aufwand viel kleiner als für einen Onlineshop, der österreichweit gegen große Player antritt.

Unser Ansatz ist ein anderer: Die technische Suchmaschinenoptimierung gehört von Anfang an in die Website, nicht in ein teures Nachrüst-Projekt. Bei uns sind SEO-optimierte Texte und Technik im Fixpreis enthalten, die laufende Optimierung ist Teil der monatlichen Betreuung. Was deine Website aktuell bremst, sagen wir dir gerne in einem kostenlosen Erstgespräch.

Brauche ich für jede Stadt eine eigene Unterseite?

Nur, wenn du dort wirklich tätig bist und für jede Stadt eigenständige, nützliche Inhalte schreiben kannst. Ein Installateur, der Wien und Wiener Neustadt bedient, profitiert von zwei guten Standortseiten mit echten Informationen (Anfahrt, Einsatzgebiet, lokale Referenzen).

Wovon wir abraten: zwanzig fast identische Seiten, bei denen nur der Ortsname ausgetauscht wird. Solche "Doorway Pages" erkennt Google und wertet sie ab. Aus unserer Erfahrung bringen zwei bis vier ehrliche Standortseiten mehr als ein künstlich aufgeblasenes Städte-Verzeichnis.

Wie optimiere ich meine Website für österreichische Suchbegriffe?

Verwende die Begriffe, die deine Kunden in Österreich wirklich eintippen: Jänner statt Januar, Tischler statt Schreiner, Trafik, Heuriger oder "Therme tauschen". Google unterscheidet sehr wohl zwischen deutschem und österreichischem Sprachraum, und ein Text voller bundesdeutscher Begriffe wirkt auf österreichische Besucher sofort fremd.

Dazu gehören Städtenamen in Überschriften und Texten (Wien, Linz, Salzburg statt nur "Ihre Region"), eine .at-Domain oder zumindest klare Österreich-Signale im Impressum und Google-Business-Profil. Das ist ein echter Vorteil gegenüber internationalen Mitbewerbern: Lokale Relevanz kann dir keine ausländische Agentur glaubwürdig nachbauen.

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