Website-Förderung in Österreich 2026: Alle Förderungen im Überblick (mit Förder-Rechner)

Du planst eine neue Website oder einen Webshop und fragst dich, ob der Staat etwas dazuzahlt? Kurze Antwort: Ja, je nach Programm sind bis zu 50 Prozent Zuschuss möglich. Auf dieser Seite vergleichen wir alle relevanten Förderprogramme für Websites, Webshops und Digitalisierung in Österreich, von KMU.DIGITAL über aws und FFG bis zu den Programmen aller neun Bundesländer, inklusive Förder-Rechner, Anleitung und den häufigsten Fehlern beim Antrag.

Förder-Rechner

Passe einfach Bundesland, Projektart und deine geplanten Projektkosten an und der Rechner zeigt dir live für jedes Förderprogramm, wie viel Zuschuss mit deinen Zahlen möglich wäre, inklusive der Programme, die gerade ausgeschöpft oder pausiert sind.

Info-Emoji

Wichtig zu wissen

Förderbudgets ändern sich laufend, manche Töpfe sind nach wenigen Wochen leer. Alle Angaben auf dieser Seite verlinken direkt auf die offiziellen Förderstellen. Verbindlich ist immer nur die Auskunft der jeweiligen Förderstelle.

Dein Projekt

30 % der Projektkosten, maximal € 6.000 Zuschuss, anrechenbare Projektkosten von € 2.000 bis € 30.000.

Budget ausgeschöpft

Budget derzeit ausgeschöpft. Die letzte Tranche wurde am 7. Mai 2026 geöffnet und war binnen weniger Wochen vergriffen, eine Wiederöffnung ist möglich.

Website, Webshop und SEO sind ausdrücklich förderbar. Voraussetzung ist eine vorab ausbezahlte KMU.DIGITAL Beratung, der Antrag muss vor Projektstart gestellt werden.

Zur offiziellen Förderstelle

80 % der Beratungskosten bei Status- und Potenzialanalysen (max. 400 €), 50 % bei Strategieberatungen (max. 1.000 €), maximal € 3.000 Zuschuss.

Budget ausgeschöpft

Budget derzeit ausgeschöpft, die letzte Tranche wurde am 12. Jänner 2026 geöffnet. Eine Antragstellung ist laut kmudigital.at aktuell nicht möglich.

Gefördert wird die Beratung vor deinem Projekt, nicht die Website selbst. Die geförderte Beratung ist aber Pflicht, wenn du danach die Umsetzungsförderung willst. In Summe sind bis zu 3.000 € Beratungszuschuss möglich.

Zur offiziellen Förderstelle

*Unverbindliche Schätzung ohne Gewähr. Alle Beträge sind Maximalwerte laut den offiziellen Richtlinien, ob dein konkretes Projekt förderbar ist, entscheidet allein die Förderstelle. Budgets und Einreichfenster ändern sich laufend.

So funktioniert Website-Förderung in Österreich

In Österreich gibt es Förderungen für Websites und Digitalisierung auf zwei Ebenen: die Programme des Bundes (allen voran KMU.DIGITAL) und die Programme der einzelnen Bundesländer. Alle funktionieren nach denselben Grundprinzipien, und wer diese drei Spielregeln kennt, erspart sich die teuersten Fehler:

Ein Notizzettel-Emoji für die richtige Reihenfolge beim Förderantrag: erst einreichen, dann beauftragen

Erst Antrag, dann Auftrag

Kosten, die vor der Antragstellung entstehen, sind bei praktisch allen Programmen förderunfähig. Wer zuerst beauftragt und dann einreicht, verliert die komplette Förderung.

Ein Geldsack-Emoji für die begrenzten Budgets der Förderprogramme in Österreich

Begrenzte Budgets, eigene Regeln

Die Töpfe sind meist nach wenigen Wochen ausgeschöpft, Vorbereitung schlägt Schnelligkeit. Dazu hat jedes Programm eigene Kostengrenzen, Fristen und förderbare Leistungen, genau dafür gibt es den Rechner oben.

Bundesförderungen: KMU.DIGITAL, aws und FFG

Auf Bundesebene gibt es drei Förderprogramme, die für Digitalisierungsprojekte infrage kommen. Für reine Website- und Webshop-Projekte ist KMU.DIGITAL fast immer die erste Adresse, denn Website-Erstellung, Webshop-Aufbau und SEO sind dort ausdrücklich als förderbare Kosten genannt. Das Programm besteht aus zwei Modulen, die aufeinander aufbauen: der Beratungsförderung (bis zu 3.000 € je Förderschiene für die verpflichtende Beratung durch zertifizierte Berater) und der Umsetzungsförderung mit 30% der Projektkosten, maximal 6.000 € Zuschuss, bei Projektkosten zwischen 2.000 € und 30.000 € (exkl. USt).

Das Budget wird in Tranchen freigegeben und war zuletzt schnell vergriffen: Die Beratungsförderung öffnete am 12. Jänner 2026, die Umsetzungsförderung am 7. Mai 2026, beide Tranchen waren binnen weniger Wochen ausgeschöpft. Den tagesaktuellen Status, exklusive Statistiken, alle Voraussetzungen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du auf unserer Detailseite:

KMU.DIGITAL Förderung 2026 im Detail

Aktueller Budget-Status, Förderhöhe, förderbare Kosten, offizielle Zahlen und der komplette Antrag in 8 Schritten. Lies gerne unseren ausführlichen Artikel über die KMU.DIGITAL Förderung.

Daneben hat der Bund zwei weitere Töpfe, die für die meisten Website-Projekte allerdings nicht greifen, der Vollständigkeit halber gehören sie aber in jeden ehrlichen Vergleich:

aws Digitalisierung

Pausiert

Nicht rückzahlbare Zuschüsse über themenspezifische Calls, je nach Call bis zu 150.000 €. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Prozessen und E-Commerce. Die letzten Calls hatten einen KI-Schwerpunkt und sind geschlossen, neue kündigt die aws über ihren Newsletter an.

FFG Basisprogramm Kleinprojekt

Offen

Laufende Einreichung. 45% der Projektkosten für kleine Unternehmen, mit Forschungskooperation bis 60% und max. 88.500 €. Gefördert wird aber nur experimentelle Entwicklung mit technischem Neuheitsgrad, etwa ein MVP. Eine klassische Website oder ein Webshop fallen laut FFG nicht darunter.

* Die gezeigten Status sind eine Momentaufnahme und müssen nicht mehr aktuell sein, prüfe den Stand vor dem Antrag immer direkt bei der jeweiligen Förderstelle.

Landesförderungen: Von Wien bis Vorarlberg

Neben den Bundesprogrammen haben einige Bundesländer eigene Digitalisierungsförderungen, und die Unterschiede sind groß: Manche fördern Websites ausdrücklich, andere schließen sie als Einzelmaßnahme aus, wieder andere haben gar kein eigenes Programm. Hier der komplette Überblick über alle neun Bundesländer:

Wien: Förderung Digitalisierung

Offen

Bis 31.12.2026. 50% Zuschuss, max. 50.000 €, Projekt ab 10.000 €. Aber Achtung: Website oder Webshop als Einzelmaßnahme sind ausgeschlossen, nur als Teil eines größeren Digitalisierungsprojekts förderbar. Die zweite Schiene der Wirtschaftsagentur Wien, die Förderung Innovation (45%, max. 300.000 €), fördert Produktentwicklung und keine Websites.

Oberösterreich: DIGITAL.PLUS 26

Offen

Von 01.06. bis 02.11.2026. Bis 35%, max. 7.000 €, Projekt ab 12.000 €. Digitales Marketing ist laut Land Oberösterreich ausgeschlossen, reine Website-Projekte fallen daher nicht darunter.

Steiermark: SFG Lebens!Nah

Offen

Laufende Einreichung bis 30.06.2027. Für Website und Online-Shop gilt das Modul Digitalisierung: 30%, max. 2.500 €, Projekt ab 3.000 €. Laut SFG ausdrücklich förderbar, aber nur für Nahversorgungsbetriebe.

Tirol: Digitalisierungsförderung

Offen

Laufende Einreichung, max. ein Antrag alle zwei Jahre. 10 bis 30% je nach Unternehmensgröße, max. 30.000 € Zuschuss für Kleinstunternehmen (größere Unternehmen bis 75.000 €). Websites, Webshops und E-Commerce sind laut Land Tirol allerdings ausdrücklich nicht förderbar, gefördert werden etwa ERP-Systeme, Automatisierung und IT-Security.

Niederösterreich: digi4Wirtschaft

Beendet

Das Förderpaket digi4Wirtschaft wird vom Land Niederösterreich inzwischen als beendet geführt, eine Antragstellung ist nicht mehr möglich. Die Beratungsschiene digi Assistent brachte zuletzt 55 € pro Beratungsstunde für bis zu 60 Stunden, max. 3.300 €, gefördert wurde das Konzept, nicht die Website-Umsetzung selbst.

Salzburg: Salzburg.Digital

Pausiert

Zuletzt lief die Förderung über die Schienen Digi-Invest (bis 30%, max. 36.000 €, Projektkosten 15.000 bis 120.000 €), Digi-Security und den Digi-Bonus, jeweils mit eigenen Sätzen und Deckeln. Die Richtlinie galt für Anträge bis Ende 2025, eine Wiederaufnahme wurde vom Land Salzburg angekündigt.

Kärnten: KWF Digitalisierungs.IMPULS

Pausiert

Zuletzt bis 40%, max. 10.000 €, Projektkosten 5.000 bis 25.000 €. Online-Shop und responsive Website waren ausdrücklich förderbar. Derzeit laut KWF nicht einreichbar, ein neues Fenster ist nicht angekündigt.

Burgenland: Burgenland Digital

Geschlossen

30%, max. 6.000 €, Website und Webshop waren förderbar. Die Einreichfrist endete laut Wirtschaftsagentur Burgenland am 31.01.2026, eine Neuauflage ist nicht angekündigt.

Vorarlberg

Kein Landesprogramm

Vorarlberg hat keine eigene Digitalisierungsförderung für KMU, es bleiben die Bundesprogramme, allen voran KMU.DIGITAL.

* Die gezeigten Status sind eine Momentaufnahme und müssen nicht mehr aktuell sein, prüfe den Stand vor dem Antrag immer direkt bei der jeweiligen Förderstelle.

Was der komplette Überblick zeigt (eigene Auswertung der 13 Förderprogramme, die wir für den Rechner oben laufend beobachten): Nur vier Programme fördern eine Website als eigenständiges Projekt, nämlich KMU.DIGITAL, Lebens!Nah in der Steiermark, der KWF Digitalisierungs.IMPULS und Burgenland Digital. Davon ist eines auf Nahversorger beschränkt, eines pausiert und eines geschlossen. Die offenen Landesprogramme helfen einer Website nur bedingt: In Wien ist sie ausschließlich als Teil eines größeren Digitalisierungsprojekts förderbar, in Oberösterreich und Tirol bleibt die Website selbst außen vor, gefördert wird dort nur das übrige Digitalisierungsvorhaben wie Warenwirtschaft, Automatisierung oder IT-Security. Für ein reines Website-Projekt führt der realistischste Weg über die nächste KMU.DIGITAL Tranche.

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Wer bekommt eine Förderung? Voraussetzungen im Check

Die Grundvoraussetzungen sind bei fast allen Programmen ähnlich und für die meisten Selbstständigen problemlos erfüllbar:

Das musst du mitbringen

  • KMU nach EU-Definition: Weniger als 250 Mitarbeiter und entweder max. 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder max. 43 Millionen Euro Bilanzsumme.
  • Auch als EPU förderbar: Ein-Personen-Unternehmen zählen ausdrücklich als KMU und sind voll antragsberechtigt.
  • Standort in Österreich: Sitz oder Betriebsstätte in Österreich genügt für das Bundesprogramm, bei Landesförderungen muss der Standort im jeweiligen Bundesland liegen.
  • Gewerbe oder freier Beruf: Bei KMU.DIGITAL brauchst du zusätzlich eine behördliche GLN (Global Location Number), die praktisch jedes eingetragene Unternehmen automatisch erhält und die du als WKO-Mitglied im WKO Firmen A-Z nachschlagen kannst.
  • Keine ausgeschlossene Branche: Je nach Programm sind bestimmte Branchen ausgeschlossen, bei KMU.DIGITAL etwa Unternehmen mit rein digitalem Geschäftsmodell (Software, Apps, Plattformen), Land- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen in Insolvenz.
Warnschild-Emoji

Achtung: De-minimis

Fast alle diese Zuschüsse laufen als sogenannte De-minimis-Beihilfen. Laut EU-Verordnung 2023/2831 darf ein Unternehmen davon maximal 300.000 € innerhalb von drei Jahren erhalten. Für kleine Betriebe ist das selten ein Thema, du musst deine bisherigen Beihilfen beim Antrag aber wahrheitsgemäß angeben.

Was wird gefördert und was nicht?

Die Details stehen in der jeweiligen Förderrichtlinie, doch über fast alle Programme hinweg zeichnet sich dasselbe Muster ab: Gefördert wird der externe Aufbau von etwas Neuem, nicht die Pflege des Bestehenden.

Typisch förderbar

  • Erstellung einer neuen Website: Inklusive barrierefreier Umsetzung, seit dem Barrierefreiheitsgesetz ohnehin Pflichtthema.
  • Aufbau eines Webshops: Inklusive Bezahl- und Versandschnittstellen.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): Bei KMU.DIGITAL auch Social Media Marketing.
  • Digitalisierungspakete: Etwa Homepage plus Buchungs- oder Warenwirtschaftssystem.
  • Externe Dienstleistungen und Softwarelizenzen: Laufende Kosten sind meist nur zeitlich begrenzt förderbar.

Typisch nicht förderbar

  • Eigenleistungen und Personalkosten: Deine eigene Arbeitszeit zählt bei keinem Programm.
  • Content- oder Design-Updates: Reine Pflege einer bestehenden Website ist ausgeschlossen.
  • Suchmaschinenwerbung: Bezahlte Anzeigen wie Google Ads sind nicht förderbar.
  • IT-Grundausstattung: Notebooks und Standardsoftware fallen nicht darunter.
  • Kosten vor der Antragstellung: Inklusive Anzahlungen und unterschriebener Aufträge.

Ein Punkt, der oft übersehen wird: Weil nur externe Leistungen förderfähig sind, zahlt es sich aus, das Projekt gebündelt bei einem Anbieter zu beauftragen statt zerstückelt bei mehreren. Bei KMU.DIGITAL fallen Einzelrechnungen unter 150 € sogar komplett aus der Abrechnung.

In 6 Schritten zur Förderung

Egal welches Programm: Der Weg zur Förderung folgt fast immer demselben Ablauf. So gehst du vor:

Passendes Programm finden

ca. 10 Minuten Du

Starte mit dem Förder-Rechner oben und prüfe den Status direkt bei der Förderstelle, etwa auf kmudigital.at oder bei der Wirtschaftsagentur deines Bundeslands.

Förderrichtlinie lesen

ca. 1 Stunde Du

Kostengrenzen, Fristen und Sonderregeln stehen in der Förderrichtlinie. Bei KMU.DIGITAL ist etwa eine vorab ausbezahlte Beratung durch einen zertifizierten Berater Pflicht.

Angebot einholen, nicht unterschreiben

ca. 1 Woche Du & Agentur

Du brauchst realistische Projektkosten für den Antrag, doch eine Beauftragung oder Anzahlung vor der Antragstellung macht das Projekt unwiderruflich förderunfähig.

Antrag stellen und Zusage abwarten

ca. 30 Minuten Du

Der Tag der Einreichung ist meist der Anerkennungsstichtag, erst ab dann dürfen Kosten entstehen. Beauftrage deine Agentur deshalb erst nach diesem Stichtag.

Projekt umsetzen und dokumentieren

meist 12 Monate Zeit Du & Agentur

Rechnungen und Zahlungsnachweise von Anfang an sauber sammeln. Lieferung, Rechnung und Zahlung müssen alle nach dem Stichtag liegen.

Fristgerecht abrechnen

binnen weniger Wochen Du

Nach Projektabschluss reichst du Rechnungen, Zahlungsnachweise und Bericht bei der Förderstelle ein, erst danach wird der Zuschuss ausbezahlt.

Glühbirnen-Emoji

Unser Tipp

Erledige die Vorbereitung auch dann, wenn dein Wunschprogramm gerade kein offenes Förderfenster hat. Wer Angebot, Unterlagen und Zugänge (etwa den aws Fördermanager) schon vorbereitet hat, reicht bei der nächsten Tranche sofort ein. Wer erst nach der Öffnung zu recherchieren beginnt, ist meist zu spät.

Die häufigsten Fehler beim Förderantrag

Aus Gesprächen mit Kunden und Förderberatern kennen wir die typischen Stolpersteine. Diese sechs Fehler kosten am häufigsten Geld:

Das kostet dich den Zuschuss

  • Beauftragt vor der Antragstellung
  • Zu spät zum Förderfenster
  • Falsches Programm gewählt
  • Kostengrenzen missachtet
  • Abrechnungsfristen verschlafen
  • Projekt nur mit Förderung gerechnet

Der mit Abstand teuerste Fehler ist der erste: Wer vor dem Anerkennungsstichtag beauftragt oder anzahlt, bekommt keinen Cent, ausnahmslos. Fast genauso ärgerlich ist verlorene Zeit, weil eine reine Website bei einem Programm landet, das Websites als Einzelmaßnahme ausschließt, genau dafür gibt es den Förder-Rechner oben. Dazu kommt ein Detail, das viele übersehen: Unter- und Obergrenzen gelten für die tatsächliche Abrechnung, nicht für den Antrag, bei KMU.DIGITAL gilt der Fördervertrag außerhalb der Grenzen sogar als widerrufen.

Plane also mit Puffer, sammle Belege von Anfang an und behalte die Fristen im Blick, die Umsetzung muss meist binnen 12 Monaten stehen, die Abrechnung wenige Wochen danach. Und zu guter Letzt unsere Meinung dazu: Förderungen sind ein Bonus. Wenn sich deine Website nur mit Zuschuss rechnet, stimmt am Konzept etwas nicht.

Rechenbeispiele: So viel bleibt dir wirklich

Damit du ein Gefühl für die Größenordnungen bekommst, zwei realistische Szenarien mit den offiziellen Fördersätzen:

Tischler in Linz

Neue Website um 2.500 €. Die KMU.DIGITAL Umsetzungsförderung bringt 30%, also 750 € Zuschuss, dazu deckt die Beratungsförderung einen Großteil der verpflichtenden Beratung ab.

Fahrschule in Graz

Website mit Online-Terminbuchung um 4.000 €. KMU.DIGITAL bringt auch hier 30%, also 1.200 € Zuschuss. Das Buchungssystem zählt als förderbares Digitalisierungspaket und liegt sauber innerhalb der Grenzen von 2.000 € bis 30.000 €.

Welche Förderung passt zu deinem Projekt? Wir prüfen es kostenlos.

Schick uns deine E-Mail-Adresse und, falls vorhanden, den Link zu deiner aktuellen Website. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung, welche Förderung für dein Website-Projekt realistisch ist und wie du dich auf das nächste Förderfenster vorbereitest. Unverbindlich und ohne Fachchinesisch.

Bitte beachte unsere Datenschutzbestimmungen, bevor du diesen Service nutzt.

Warum du mit deiner Website nicht auf die Förderung warten solltest

Wir erleben immer wieder, dass Unternehmer ihr Website-Projekt monatelang aufschieben, weil “vielleicht bald wieder eine Förderung kommt”. Das kostet oft mehr, als die Förderung je gebracht hätte, nämlich jeden Monat potenzielle Anfragen. Plane die Förderung als Bonus ein, nicht als Voraussetzung.

Aus unserer Erfahrung gilt: Eine gute Website amortisiert sich über Anfragen, nicht über Zuschüsse. Eine Förderung von 750 € ist großartig, aber zwei oder drei zusätzliche Aufträge pro Monat sind mehr wert. Welche Fehler du dabei vermeiden solltest, liest du in unserem Artikel über die häufigsten Fehler bei Unternehmenswebsites.

Glühbirnen-Emoji

Unser Tipp

Starte die Vorbereitung jetzt, hol dir ein konkretes Angebot und reiche ein, sobald das passende Förderfenster aufgeht.

Häufige Fragen zur Website-Förderung in Österreich

Welche Förderung gibt es für eine Website in Österreich?
Die wichtigste Förderung ist die KMU.DIGITAL Umsetzungsförderung des Bundes: 30 Prozent der Projektkosten, maximal 6.000 € Zuschuss, bei Projektkosten zwischen 2.000 € und 30.000 €. Website, Webshop und SEO sind dort ausdrücklich förderbar.

Dazu kommen je nach Bundesland Landesprogramme, etwa in Wien, Oberösterreich oder der Steiermark. Viele davon schließen Websites als Einzelmaßnahme allerdings aus oder sind nur zeitweise geöffnet. Für ein reines Website-Projekt ist KMU.DIGITAL fast immer die erste Wahl. Alle Details findest du auf unserer Seite zur KMU.DIGITAL Förderung 2026.

Wie viel Förderung bekomme ich für meine Website maximal?
Für ein reines Website- oder Webshop-Projekt sind realistisch bis zu 6.000 € Zuschuss drin: Die KMU.DIGITAL Umsetzungsförderung zahlt 30 Prozent der Projektkosten bis zu diesem Deckel, dazu kommen bis zu 3.000 € Beratungsförderung je Förderschiene.

Landesprogramme werben teils mit höheren Summen, etwa bis zu 50.000 € in Wien, gelten aber nur für größere Digitalisierungsprojekte und schließen Websites als Einzelmaßnahme meist aus. Mit dem Förder-Rechner oben auf dieser Seite siehst du in Sekunden, was für dein Projekt möglich ist.

Kann ich mehrere Förderungen gleichzeitig nutzen?
Grundsätzlich ja, ob Bundes- und Landesförderung kombinierbar sind, regeln aber die sogenannten Kumulierungsbestimmungen der jeweiligen Förderrichtlinien. Dieselben Kosten doppelt einzureichen ist in der Regel ausgeschlossen, getrennte Projektteile können dagegen oft unterschiedlich gefördert werden.

Zusätzlich gilt die De-minimis-Grenze der EU: maximal 300.000 € an solchen Beihilfen innerhalb von drei Jahren pro Unternehmen. Verbindlich beantworten kann die Kombinationsfrage nur die jeweilige Förderstelle, frag dort am besten vor der Antragstellung nach.

Kann ich eine Förderung auch nach Projektstart noch beantragen?
Nein, das ist bei praktisch allen österreichischen Digitalisierungsförderungen ausgeschlossen. Der Tag der Antragseinreichung ist der sogenannte Anerkennungsstichtag, Kosten und Leistungen davor sind nicht förderfähig.

Das gilt auch für Anzahlungen und unterschriebene Aufträge. Die Reihenfolge ist immer: erst Antrag stellen, dann beauftragen. Wer das verwechselt, verliert die komplette Förderung, eine nachträgliche Heilung gibt es nicht.

Muss ich die Förderung später zurückzahlen?
Nein, ein Zuschuss ist kein Kredit. Solange du dich an die Spielregeln hältst, gehört dir das Geld, und weil es ohnehin erst nach Projektabschluss und geprüfter Abrechnung ausbezahlt wird, kommt eine klassische Rückzahlung selten vor.

Heikel wird es nur bei Regelverstößen: Wer die Kostengrenzen verfehlt (bei KMU.DIGITAL gilt der Fördervertrag dann als widerrufen), Fristen versäumt oder falsche Angaben macht, verliert den Zuschuss oder muss bereits erhaltene Beträge zurückzahlen. Plane deshalb mit Puffer innerhalb der Kostengrenzen und sammle Belege von Anfang an. Wir kalkulieren Angebote für unsere Kunden so, dass sie sauber in die Fördergrenzen passen, melde dich gerne unverbindlich.

Muss ich die Website-Förderung versteuern?
In der Regel nicht direkt: Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln für betriebliche Anschaffungen sind in Österreich laut Einkommensteuergesetz (§ 3 Abs. 1 Z 6 EStG) steuerfrei. Im Gegenzug musst du die geförderten Kosten aber um den Zuschuss kürzen, absetzen kannst du also nur den Anteil, den du selbst bezahlt hast.

Ein Beispiel: Kostet deine Website 2.500 € und du bekommst 750 € Zuschuss, setzt du steuerlich nur 1.750 € an. Der Zuschuss bleibt dir damit voll erhalten, nur ein doppelter Steuervorteil ist ausgeschlossen. Wie das in deiner Buchhaltung konkret aussieht, klärst du am besten kurz mit deinem Steuerberater.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Bei uns bekommst du eine professionelle Unternehmenswebsite zum Fixpreis im niedrigen vierstelligen Bereich, ein Webshop oder eine Website mit Buchungssystem liegt je nach Umfang darüber. Damit passt ein typisches Projekt genau in die Grenzen der wichtigsten Förderprogramme, bei KMU.DIGITAL müssen die Projektkosten etwa zwischen 2.000 € und 30.000 € liegen.

Vorsicht bei Angeboten, die deutlich darunter liegen: Dort fehlt oft genau das, was eine Website erfolgreich macht, nämlich Konzept, Texte und Suchmaschinenoptimierung. Wenn du wissen willst, was dein konkretes Projekt kostet, melde dich gerne unverbindlich bei uns, das Erstgespräch ist kostenlos.

Website selbst bauen oder mit Förderung erstellen lassen?
Wenn deine Website Kunden bringen soll, ist das Erstellen lassen meist die bessere Investition, gerade in Kombination mit einer Förderung. Baukasten-Websites scheitern selten an der Technik, sondern an Konzept, Texten und Sichtbarkeit auf Google.

Dazu kommt ein praktischer Punkt: Förderfähig sind nur externe Leistungen. Deine eigene Arbeitszeit kannst du bei keinem Programm ansetzen, die Rechnung einer Agentur dagegen schon. Egal ob du Friseur in Wels oder Coach in Innsbruck bist, rechne beide Varianten ehrlich durch, bevor du dich entscheidest.