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10 Häufige Fehler bei Unternehmenswebsites und wie du sie vermeidest
In diesem Artikel möchten wir dir nicht nur die offensichtlichen Fehler aufzeigen, sondern auch auf weniger bekannte Stolpersteine eingehen, die oft übersehen werden. Mit praktischen Beispielen und leicht verständlichen Erklärungen helfen wir dir dabei, deine Website auf das nächste Level zu heben.
Artikel zuletzt geändert am 9.6.2026
von webgaudi.at
Eine Website ist heute mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Sie ist das Herzstück deiner Online-Präsenz und oft der erste Eindruck, den potenzielle Kunden von deinem Unternehmen bekommen. Doch gerade bei Unternehmenswebsites werden häufig Fehler gemacht, die Besucher abschrecken und Chancen verpassen lassen.
Trage deine Daten ein und erhalte eine kostenlose Einschätzung per E-Mail. Wir zeigen dir, ob deine Website typische Fehler bei Struktur, Inhalten, Nutzerführung und Sichtbarkeit aufweist und welche Verbesserungen sinnvoll sind.
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1. Die Persönlichkeit deines Unternehmens
Viele Unternehmenswebsites wirken austauschbar und unpersönlich. Sie verwenden Standardphrasen und generische Bilder, die keine Emotionen wecken. Doch gerade die Persönlichkeit und Einzigartigkeit deines Unternehmens können dich von der Konkurrenz abheben.
Wie du es besser machst
Stell dir vor, du betreibst eine kleine Bäckerei in Wien. Anstatt nur deine Öffnungszeiten und das Sortiment aufzulisten, könntest du die Geschichte deiner Bäckerei erzählen, Rezepte teilen, Einblicke in die täglichen Prozesse und Arbeitsschritte geben und dabei auch das Team vorstellen. Das schafft Vertrauen und Bindung zu deinen Kunden.
- Authentische Inhalte erstellen: Teile Geschichten aus deinem Unternehmensalltag, stelle dein Team vor und zeige, wofür du stehst. Solche persönlichen Geschichten können die Besucher deiner Website inspirieren und motivieren, mehr über dein Unternehmen zu erfahren.
- Eigene Bilder verwenden: Statt Stockfotos zu nutzen, investiere in professionelle Fotos deines Unternehmens und deiner Produkte.
- Deine Werte kommunizieren: Was macht dein Unternehmen besonders? Kommuniziere deine Mission und Vision klar und deutlich. Kunden fühlen sich eher zu Marken hingezogen, deren Werte sie teilen oder bewundern.
2. Keine klare Handlungsaufforderung (Call-to-Action)
Besucher wissen oft nicht, was sie als Nächstes tun sollen, wenn sie auf deiner Website landen. Ohne klare Handlungsaufforderungen verlassen sie die Seite wieder, ohne eine Aktion durchzuführen.
So geht’s richtig
- Eindeutige Call-to-Actions platzieren: Nutze Buttons oder Links mit klaren Aufforderungen wie “Kontaktiere mich für ein Angebot” oder “Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren”.
- Handlungsaufforderungen strategisch platzieren: Setze sie an Stellen, wo der Besucher bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen.
- Visuelle Hervorhebung nutzen: Gestalte deine CTAs so, dass sie sich visuell vom Rest der Seite abheben. Verwende kontrastreiche Farben, größere Schriftarten oder auffällige Buttons, um die Aufmerksamkeit zu lenken.
- Klare Vorteile nennen: Zeige deinen Besuchern, was sie durch die Aktion gewinnen. Zum Beispiel: “Jetzt 10% Rabatt sichern” oder “Kostenloses E-Book herunterladen”.
3. Übermäßige Verwendung von Fachjargon
Wenn du deine Besucher mit technischen Begriffen oder Fachjargon überforderst, fühlen sie sich schnell verloren und unverstanden. Gerade wenn deine Zielgruppe wenig technisches Know-how hat, ist das ein großes Problem.
Anstatt zu sagen “Wir optimieren die UX Ihrer Website durch ein responsives Design”, könntest du schreiben “Ich sorge dafür, dass deine Website auf jedem Gerät gut aussieht und leicht zu bedienen ist”.
Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung
- Einfach und klar schreiben: Verwende eine Sprache, die deine Zielgruppe versteht.
- Begriffe erklären: Wenn Fachbegriffe notwendig sind, erkläre sie kurz. Tooltips können hilfreich sein, um komplexe Begriffe verständlich zu machen.
- Kundenperspektive einnehmen: Versetze dich in die Lage deiner Kunden und überlege, welche Informationen für sie relevant sind. Passe deine Sprache und Inhalte entsprechend an.
- Visualisierungen einsetzen: Nutze Bilder, Grafiken oder Videos, um komplizierte Sachverhalte anschaulich darzustellen. Visuelle Hilfsmittel können das Verständnis erleichtern.
- Feedback einholen: Bitte Personen außerhalb deines Fachgebiets, deine Texte zu lesen und Feedback zu geben. So erkennst du schnell, ob deine Inhalte verständlich sind.
Unser Tipp
Besonders auch für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, Texte und Keywords zu verwenden, nach denen deine Besucher auf Google suchen werden. Denn nur so kannst du für die Suchbegriffe auch online gefunden werden. Das gilt übrigens genauso für KI-Assistenten wie ChatGPT: Auch sie empfehlen bevorzugt Websites, die Fragen in klarer, verständlicher Sprache beantworten. Wie du deine Texte dafür optimierst, liest du in unserem Artikel über Suchmaschinenoptimierung.
4. Vernachlässigung der Barrierefreiheit
Barrierefreiheit bedeutet, dass deine Website für alle Menschen zugänglich ist, einschließlich Personen mit Behinderungen (vor allem sehbehinderte Webseiten-Besucher). Das betrifft deutlich mehr Menschen, als die meisten glauben: Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben weltweit rund 1,3 Milliarden Menschen mit einer erheblichen Behinderung, also etwa jeder Sechste. Viele Unternehmen übersehen diesen Aspekt trotzdem komplett, obwohl er auch einen spürbaren Einfluss auf dein Google Ranking hat.
Beste Praktiken
- Alt-Texte für Bilder verwenden: So können Screenreader die Bilder beschreiben. Screenreader sind Programme, welche eine Website akustisch vorlesen und damit sehbehinderten Menschen das Surfen im Internet ermöglichen.
- Kontraste beachten: Stelle sicher, dass Text und Hintergrund ausreichend Kontrast haben.
- Klare Strukturen: Verwende Überschriften und Listen, um Inhalte zu gliedern.
Mit Page Speed Insights kannst du super einfach deine Seite von Google analysieren und dir anzeigen lassen, welche Bereiche nicht barrierefrei sind.
Achtung: Pflicht seit 2025
Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Verkaufst du über deine Website Produkte oder Dienstleistungen direkt an Konsumenten, ist Barrierefreiheit keine Kür mehr, sondern Pflicht. Wer genau betroffen ist und was du umsetzen musst, erklären wir in unserem Artikel über das Barrierefreiheitsgesetz für Websites in Österreich.
5. Zu wenig oder keine Micro-Interactions
Micro-Interactions sind kleine, oft unbemerkte Animationen oder Feedbacks auf deiner Website, die das Nutzererlebnis verbessern. Sie werden häufig übersehen, können aber einen großen Unterschied machen.
Micro-Interactions helfen dabei, dem Nutzer unmittelbares Feedback zu geben und sorgen für eine flüssige und intuitive Bedienung. Sie können Emotionen wecken, die Markenbindung stärken und die Gesamtwirkung deiner Website professionalisieren.
Handlungsempfehlungen
- Hover-Effekte einsetzen: Buttons oder Links, die sich verändern, wenn man mit der Maus darüber fährt, erhöhen die Interaktivität.
- Scroll-Indikatoren: Animierte Pfeile oder Hinweise ermutigen den Nutzer zum Scrollen und erleichtern die Navigation durch längere Seiten.
- Animationen bei Erfolgsaktionen: Belohne den Nutzer mit einer kleinen Animation, wenn er eine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen hat, z.B. nach dem Absenden eines Formulars oder dem Abschluss eines Kaufs.
6. Lokale SEO-Strategien nicht vergessen
Wenn du lokale Kunden ansprechen möchtest, ist es entscheidend, dass deine Website für lokale Suchanfragen optimiert ist. Viele Unternehmen vernachlässigen dies und verpassen so potenzielle Kunden in ihrer Nähe. Lokales SEO hilft dir dabei, in den Suchergebnissen hervorzustechen, wenn Nutzer nach Dienstleistungen oder Produkten in ihrer Umgebung suchen.
Gut zu wissen
Lokale Suchanfragen sind häufig mit einer hohen Kaufabsicht verbunden. Laut einer Studie von Google besuchen 76% der Nutzer, die am Smartphone nach etwas in ihrer Nähe suchen, innerhalb von 24 Stunden ein Geschäft, und 28% dieser Suchen enden direkt in einem Kauf.
So gelingt es dir
- Lokale Keywords verwenden: Integriere Begriffe wie “Webdesign in Wien” oder “Website erstellen lassen in Graz”. Solche Suchanfragen werden übrigens immer öfter gesprochen statt getippt, mehr dazu in unserem Artikel über Voice Search Optimization.
- Google Business Profile nutzen: Erstelle und optimiere ein Profil (früher Google My Business), um in lokalen Suchergebnissen und auf Google Maps aufzutauchen. Stelle sicher, dass alle Informationen korrekt und aktuell sind, einschließlich Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinformationen.
- Lokale Backlinks aufbauen: Vernetze dich mit anderen lokalen Unternehmen oder Organisationen und tausche Links aus. Lokale Backlinks signalisieren Suchmaschinen die Relevanz deines Unternehmens für eine bestimmte Region. Wie das funktioniert, erklären wir in unserem Artikel über Backlinks und Reichweite.
- Lokale Landing Pages: Wenn du mehrere Standorte hast, erstelle individuelle Seiten für jede Region mit spezifischen Informationen und Keywords.
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7. Keine regelmäßigen Sicherheitsupdates oder abgelaufene SSL-Zertifikate
Sicherheitslücken können nicht nur deine Website gefährden, sondern auch das Vertrauen deiner Kunden beeinträchtigen. Viele Unternehmen vernachlässigen Updates und riskieren so Hackerangriffe oder auch XSS-Attacken.
Auch wenn dein SSL-Zertifikat nicht regelmäßig erneuert wird, können Probleme entstehen. Zum Einen wird dem Benutzer beim Besuchen deiner Homepage eine Warnung angezeigt, dass diese Seite nicht sicher ist. Die meisten Besucher sind an dieser Stelle sofort wieder weg. Zum Anderen kann es auch rechtliche Konsequenzen geben: Sobald ein Kontaktformular im Spiel ist, verlangt Art. 32 DSGVO eine Verschlüsselung personenbezogener Daten. Werden Eingaben unverschlüsselt übertragen, drohen Strafen der österreichischen Datenschutzbehörde (DSB).
Spannender Fakt
Laut dem Hacked Website Report von Sucuri liefen über 94% der rund 60.000 untersuchten gehackten Websites auf WordPress, meistens wegen veralteter Plugins und Themes. Warum wir deshalb komplett auf WordPress verzichten, liest du in unserem Artikel WordPress, das sinkende Schiff.
Praktische Lösungen
- Regelmäßige Updates durchführen: Halte dein Content-Management-System und alle Erweiterungen auf dem neuesten Stand. Jede veraltete Komponente ist eine offene Tür für Angreifer.
- Angriffsfläche minimieren: Je weniger Technik auf dem Server läuft, desto weniger kann gehackt werden. Statische Websites (wie wir sie mit
Astrobauen) haben keine Datenbank und kein Admin-Login, das man knacken könnte. - Backups erstellen: Mache regelmäßige Backups deiner Website, damit du im Ernstfall nicht alles verlierst. Teste gelegentlich auch einen Restore.
- SSL-Zertifikate: Achte unbedingt darauf, dass dein HTTPS-Zertifikat noch gültig ist. Mit Let’s Encrypt gibt es kostenlose Zertifikate, die sich automatisch erneuern, abgelaufene Zertifikate gehören damit der Vergangenheit an.
Aus unserer Erfahrung ist die Wartung der meistunterschätzte Punkt bei Unternehmenswebsites: Die Seite geht online, und danach schaut jahrelang niemand mehr drauf. Da Sicherheitsprobleme auf keinen Fall vernachlässigt werden dürfen, sorgen wir bei all unseren Kunden dafür, dass ihre Websites immer aktuell und sicher sind.
8. Vernachlässigung der Website-Analyse
Ohne zu wissen, wie sich Besucher auf deiner Website verhalten, kannst du keine fundierten Entscheidungen treffen. Viele Unternehmen nutzen keine Analysetools und verpassen so wichtige Erkenntnisse.
Die Analyse deiner Website liefert dir wertvolle Daten über das Nutzerverhalten, die Performance einzelner Seiten und die Effektivität deiner Marketingmaßnahmen. Ohne diese Informationen stochern Unternehmen oft im Nebel und investieren Zeit und Geld in Strategien, die nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.
Effektive Ansätze
- Analysetool einrichten: So kannst du Besucherzahlen, Verweildauer und Absprungraten messen und erkennst, welche Seiten wirklich Anfragen bringen.
- Heatmaps verwenden: Möchtest du noch genauere Informationen sammeln, kannst du auch tracken, wo Besucher klicken und wie weit sie scrollen.
- Datenschutz beachten: Für Tools wie Google Analytics musst du zuerst eine aktive Zustimmung deiner Besucher einholen. Es gibt jedoch Alternativen, die auch ohne Zustimmung datenschutzkonform verwendet werden dürfen, und das bringt sogar Geschwindigkeitsvorteile, wie wir in unserem Artikel Wie die DSGVO deine Website schneller macht zeigen. Stelle sicher, dass du eine transparente Datenschutzerklärung hast und alle rechtlichen Anforderungen erfüllst.
9. Überladene oder nicht optimierte Bilder und Medien
Große Bilddateien und Videos können die Ladezeit deiner Website erheblich verlangsamen, was zu einer schlechten Nutzererfahrung führt. Besucher erwarten heutzutage schnelle Ladezeiten und werden ungeduldig, wenn eine Seite zu lange braucht, um geladen zu werden. Eine langsame Website kann nicht nur zu einer höheren Absprungrate führen, sondern sich auch negativ auf dein Ranking in den Suchmaschinen auswirken.
Interessanter Fakt
Laut einer Studie von Google steigt die Absprungwahrscheinlichkeit um 32%, wenn die Ladezeit von 1 auf 3 Sekunden steigt, und um 90% bei 5 Sekunden. Jede eingesparte Sekunde bringt dir also messbar mehr Kunden.
Schritte zur Fehlervermeidung
- Bilder komprimieren: Nutze Tools, um Dateigrößen ohne sichtbaren Qualitätsverlust zu reduzieren. Komprimierte Bilder helfen dabei, die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen und sorgen für ein besseres Nutzererlebnis.
- Das richtige Format wählen: Verwende moderne Formate wie
AVIFoderWebP, die im Vergleich zu JPEG und PNG eine deutlich bessere Kompression bieten, ohne an Qualität einzubüßen. Für Icons und einfache Grafiken ist SVG eine hervorragende Wahl, da es skalierbar und verlustfrei ist. - Responsive Bilder verwenden: Setze auf responsive Bildgrößen (
srcset-Attribut), um sicherzustellen, dass Nutzern nur die Bilder angezeigt werden, die zu ihrem Gerät passen. Das reduziert die Ladezeit und spart Datenvolumen. - Content Delivery Network nutzen: Ein CDN kann deine Mediendateien auf Servern weltweit speichern und schneller ausliefern. Das ist besonders hilfreich, wenn deine Website international besucht wird. Wie so ein Netzwerk funktioniert, zeigen wir am Beispiel von Vercel in unserem Artikel über Content Delivery Networks.
Nutze Tools wie Page Speed Insights, um schnell und übersichtlich zu erkennen, wo deine Internetseite noch Optimierungsbedarf hat. Mehr über das Optimieren von Assets findest du in meinem Artikel über Suchmaschinenoptimierung.
10. Fehlende Integration von Social Proof
Social Proof, also der Nachweis, dass andere Menschen dein Produkt oder deine Dienstleistung gut finden, kann die Conversion-Rate erheblich steigern. Potenzielle Kunden fühlen sich sicherer, wenn sie sehen, dass andere positive Erfahrungen gemacht haben.
Wie du es besser machst
- Kundenbewertungen anzeigen: Binde Testimonials oder Sternebewertungen direkt auf deiner Website ein. Plattformen wie Trustpilot oder Google Reviews eignen sich hervorragend, um authentische und verifizierte Bewertungen zu zeigen.
- Referenzen nennen: Zeige Logos von Unternehmen, mit denen du gearbeitet hast.
- Social-Media-Widgets einbauen: Zeige die Anzahl deiner Follower, Likes oder geteilten Beiträge auf Plattformen wie Instagram oder LinkedIn. Diese Zahlen sind einfache, aber effektive Indikatoren für deine Online-Reputation.
Schon gewusst?
Laut der Global Trust in Advertising Studie von Nielsen mit 28.000 Befragten in 56 Ländern vertrauen 92% der Konsumenten Empfehlungen von Personen, die sie kennen, und 70% vertrauen Online-Bewertungen von Fremden. Beides schlägt jede Form klassischer Werbung deutlich.
Geh die Fehler jetzt der Reihe nach durch
Die Optimierung einer professionellen Unternehmenshomepage ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Nimm dir am besten gleich die Liste oben vor und prüfe deine Website Punkt für Punkt: Wo fehlt der Call-to-Action? Wie schnell lädt deine Seite am Handy? Indem du nicht nur die offensichtlichen, sondern auch die weniger bekannten Fehler vermeidest, hebst du dich von der Konkurrenz ab und bietest deinen Besuchern ein hervorragendes Nutzererlebnis.
Wir sind leidenschaftliche Webentwickler aus Wien und unterstützen Kleinunternehmer und Selbstständige in Österreich (sowie auch in Deutschland und der Schweiz) dabei, online erfolgreich zu sein. Mit Fokus auf schnelle Ladezeiten, mobile Optimierung und Suchmaschinenoptimierung sorgen wir dafür, dass deine Website nicht nur schön, sondern auch funktional und sichtbar ist.
Unser Angebot an dich: Wenn du das Gefühl hast, dass deine Website nicht ihr volles Potenzial ausschöpft oder du noch gar keine eigene Webseite besitzt, stehen wir dir gerne zur Seite. Wir programmieren optimierte Websites, die nicht nur gut aussehen, sondern auch effektiv Kunden gewinnen.
Häufige Fragen
Was sind die häufigsten Fehler bei Unternehmenswebsites?
Die häufigsten Fehler sind eine fehlende Handlungsaufforderung (der Besucher weiß nicht, was er tun soll), langsame Ladezeiten durch unoptimierte Bilder, austauschbare Stockfoto-Optik ohne Persönlichkeit und Texte voller Fachjargon, die kein Kunde versteht. Auch veraltete Inhalte und abgelaufene SSL-Zertifikate sehen wir immer wieder.
Aus unserer Erfahrung mit Kundenprojekten in Wien und Umgebung ist der größte Fehler aber, die Website als reine digitale Visitenkarte zu sehen. Eine gute Unternehmenswebsite ist ein Verkäufer, der rund um die Uhr arbeitet: Sie beantwortet Fragen, baut Vertrauen auf und führt den Besucher gezielt zur Kontaktaufnahme. Wer das berücksichtigt, hat den meisten Mitbewerbern schon einiges voraus.
Was kostet eine professionelle Unternehmenswebsite in Wien?
Bei uns kostet eine professionelle Unternehmenswebsite einen Fixpreis im niedrigen vierstelligen Bereich, egal ob du in Wien, Klagenfurt oder München sitzt. Der Preis steht vor Projektstart fest und enthält Design, SEO-optimierte Texte, mobile Optimierung und die technische Suchmaschinenoptimierung, also genau die Punkte, die anderswo gerne als teure Extras verrechnet werden.
Danach deckt ein monatliches Paket alles Laufende ab: Hosting, Domain, SSL-Zertifikat, E-Mail-Postfach, Sicherheitsupdates, Änderungswünsche und laufende SEO-Optimierung. Übrigens: Für Digitalisierungsprojekte wie eine neue Website gibt es in Österreich immer wieder Zuschüsse, einen Überblick findest du auf unserer Seite zu Website-Förderungen in Österreich.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Vom ersten Gespräch bis zur fertigen Website dauert es bei uns in der Regel 4 bis 6 Wochen. Die reine Umsetzung geht oft schneller, die meiste Zeit kosten erfahrungsgemäß die Abstimmungen: Designentwürfe freigeben, Fotos liefern, Feedback geben. Je schneller du als Kunde antwortest, desto schneller ist deine Website online.
Unser Tipp: Sammle schon vor dem Projektstart deine Inhalte (Leistungen, Teamfotos, Referenzen, Bewertungen). Das beschleunigt das Projekt enorm. Die Texte musst du dabei nicht selbst schreiben, das übernehmen wir SEO-optimiert für dich. Bei dringenden Fällen, etwa wenn die alte Website ausfällt, geht es nach Absprache auch schneller.
Website selbst erstellen oder lieber vom Profi machen lassen?
Mit Baukästen wie Wix oder Jimdo kannst du eine Website selbst erstellen, das ist anfangs günstiger. Der Haken: Du investierst viele Stunden, und das Ergebnis sieht oft trotzdem nach Vorlage aus. Vor allem bei Suchmaschinenoptimierung, Ladezeit und Conversion stoßen Baukasten-Websites schnell an Grenzen, und genau dort entscheidet sich, ob deine Website Kunden bringt oder nicht.
Unsere Faustregel: Wenn die Website nur ein Hobby-Projekt ist, reicht ein Baukasten. Sobald sie aber Anfragen und Umsatz bringen soll, rechnet sich der Profi fast immer. Ein einziger zusätzlicher Auftrag pro Monat deckt die Investition bei den meisten Betrieben bereits ab. Dazu kommt die gesparte Zeit, die du stattdessen in dein Kerngeschäft stecken kannst. Einen detaillierten Vergleich der Baukästen findest du in unserem Artikel Jimdo, Wix oder WordPress.
Reicht eine Facebook-Seite statt einer eigenen Website?
Nein, eine Facebook- oder Instagram-Seite ersetzt keine eigene Website. Du bist dort Gast auf fremdem Boden: Die Plattform bestimmt, wer deine Inhalte sieht, kann die Regeln jederzeit ändern oder dein Profil sperren. Außerdem suchen viele Kunden direkt auf Google nach Anbietern, etwa nach "Installateur Linz" oder "Steuerberater Graz", und dort tauchen Social-Media-Profile kaum prominent auf.
Eine eigene Website gehört dir, wirkt deutlich professioneller und lässt sich gezielt für Suchanfragen optimieren. Die beste Strategie ist die Kombination: Die Website als Zentrale für Anfragen und Google-Sichtbarkeit, Social Media als Kanal, der Besucher dorthin bringt.
Wann sollte ich meine alte Website erneuern lassen?
Klare Warnsignale sind: Die Website ist auf dem Handy schwer bedienbar, lädt spürbar langsam, bringt kaum noch Anfragen oder das Design wirkt sichtbar in die Jahre gekommen. Auch wenn du bei Google für deine wichtigsten Suchbegriffe nicht auf der ersten Seite erscheinst, ist das ein deutliches Zeichen für Handlungsbedarf.
Als grobe Orientierung: Nach 4 bis 6 Jahren ist bei den meisten Websites ein Relaunch sinnvoll, weil sich Technik, Design-Standards und Nutzererwartungen weiterentwickeln. Aus unserer Erfahrung lohnt sich ein Relaunch oft schon früher, wenn die bestehende Seite technisch schlecht aufgesetzt wurde. Gerne schauen wir uns deine Website unverbindlich an und sagen dir ehrlich, ob eine Überarbeitung reicht oder ein Neustart besser ist.
Ist Barrierefreiheit für Websites in Österreich Pflicht?
Für viele Unternehmen mittlerweile ja. Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Es betrifft vor allem Websites, über die Produkte oder Dienstleistungen direkt an Konsumenten verkauft werden, etwa Online-Shops oder Buchungsstrecken. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen.
Unabhängig von der gesetzlichen Pflicht lohnt sich Barrierefreiheit für jede Website: Gute Kontraste, Alt-Texte und klare Strukturen verbessern die Bedienbarkeit für alle Besucher und wirken sich positiv auf dein Google-Ranking aus. Wir setzen diese Grundlagen bei jedem Projekt standardmäßig um. Alle Details zum Gesetz findest du in unserem Artikel über das Barrierefreiheitsgesetz für Websites in Österreich.
Schützt ein SSL-Zertifikat meine Website vor Hackern?
Nein, das ist ein verbreiteter Irrglaube. Ein SSL-Zertifikat (das Schloss-Symbol im Browser) verschlüsselt nur die Übertragung zwischen Besucher und Website, etwa wenn jemand ein Kontaktformular ausfüllt. Es schützt aber nicht vor Angriffen auf die Website selbst, also vor gehackten Admin-Zugängen, veralteter Software oder Sicherheitslücken in Plugins.
Stell es dir wie einen versiegelten Briefumschlag vor: Niemand kann unterwegs mitlesen, aber das sagt nichts darüber aus, ob dein Haus abgesperrt ist. Echte Sicherheit entsteht durch regelmäßige Updates, sichere Passwörter und möglichst wenig Angriffsfläche. Aus unserer Erfahrung sind statische Websites ohne Datenbank und Admin-Login hier klar im Vorteil, weil es schlicht kaum etwas zu hacken gibt.
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