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Wie der Cookie-Banner deine Website bis zu 23x schneller macht
Stell dir vor, du könntest deine Website-Performance um das 23-fache steigern und das nur, weil du dich an die DSGVO hältst. Klingt verrückt? Ist aber tatsächlich so passiert! USA Today lud in der EU ganze 23x schneller als in den USA. Der Grund? Die DSGVO-Compliance hat ungewollt zu einem Performance-Wunder geführt.
Artikel zuletzt geändert am 12.6.2026
von webgaudi.at
Die Wahrheit über Cookie-Banner wird dich überraschen: Sie nerven Besucher, kosten nachweislich Conversions und machen deine Website trotzdem schneller als je zuvor. Ein Paradox, das gerade für uns in Österreich, Deutschland und der Schweiz besonders relevant ist. Schließlich sehen laut einer Bitkom-Befragung 88% der deutschen Unternehmen den Datenschutz als besonders starkes Digitalisierungshemmnis. Zeit, das Ganze aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten!
Das Geheimnis hinter dem 23x Geschwindigkeits-Sprung
Die Geschichte beginnt am 25. Mai 2018, dem Tag, an dem die DSGVO scharf gestellt wurde. USA Today servierte EU-Besuchern ab sofort eine eigene Version ohne Werbe- und Tracking-Scripts. Der österreichische Entwickler Marcel Freinbichler hat das damals in einem viral gegangenen Performance-Audit dokumentiert: Die US-Version brauchte 9,86 Sekunden zum Laden, die EU-Version war in 0,42 bis 0,75 Sekunden fertig. Das entspricht einer Performance-Steigerung um das 23-fache!
Noch beeindruckender wird es im Detail: Die EU-Version übertrug statt 5,2 MB nur noch 500 KB, lud statt über 500 Requests nur 34 und statt 124 JavaScript-Dateien exakt null. Aber wie ist das möglich?
Das Geheimnis liegt in den Cookie-Bannern selbst. Wenn Nutzer deine Website besuchen und den Cookie-Banner ablehnen oder noch nicht zugestimmt haben, dürfen viele Third-Party-Scripts gar nicht erst geladen werden. Diese Scripts sind die wahren Performance-Killer deiner Website.
Was blockiert der Cookie-Banner technisch?
Ohne Cookie-Zustimmung werden diese Performance-Fresser gestoppt:
Analytics & Tag Manager
Google Analytics und der Google Tag Manager, der gerne noch weitere Scripts nachlädt.
Social-Media-Pixel
Facebook Pixel, TikTok Pixel und Co. tracken jeden Besucher für Werbezwecke.
Remarketing-Scripts
Google Ads Remarketing verfolgt Besucher quer durchs Web.
Social-Media-Plugins
Like-Buttons und Share-Widgets laden ganze Script-Pakete der Plattformen nach.
Chat-Systeme
Chatbots und Live-Chat-Widgets hängen sich oft mit mehreren hundert Kilobyte an jede Seite.
A/B-Testing-Tools
Testing-Scripts blockieren oft sogar das Rendering, damit Besucher kein “Flackern” sehen.
Affiliate-Tracking
Provisions-Tracker und Werbenetzwerke laden Ketten von weiteren Drittanbieter-Requests.
Jedes einzelne dieser Scripts muss normalerweise vom Browser angefordert, heruntergeladen und ausgeführt werden. Dabei laden sie oft weitere Ressourcen nach. Das kostet Zeit. Viel Zeit.
Wir haben nachgemessen, was die üblichen Verdächtigen tatsächlich auf die Waage bringen: Allein das gtag.js von Google Analytics ist 142 KB groß (entpackt 396 KB), der Facebook-Pixel fbevents.js kommt auf weitere 100 KB (entpackt 379 KB). Zum Vergleich: Das komplette Script des cookielosen Statistik-Tools Plausible wiegt 1,3 KB. Google Analytics und Facebook-Pixel laden zusammen also rund 190-mal so viel JavaScript wie eine datenschutzfreundliche Analytics-Alternative (eigene Messung der komprimierten Übertragungsgröße).
JavaScript ist die teuerste Ressource
Laut dem Web Almanac von HTTP Archive lädt die Hälfte aller Websites am Smartphone über 570 KB JavaScript, davon stammen 375 KB von Drittanbietern. Überhaupt binden 92% aller Seiten mindestens einen Third-Party-Dienst ein. Jedes dieser Scripts muss heruntergeladen, geparst und ausgeführt werden, auf einem älteren Smartphone summiert sich das schnell auf mehrere Sekunden.
Hosting-Anbieter bestätigen: DSGVO macht Websites schneller
Auch die Hosting-Firma Servebolt hat nach ihrer GDPR/DSGVO-Anpassung eine Reduzierung der Ladezeit von 4-5 Sekunden auf nur 1 Sekunde festgestellt. Das ist eine 400-500% Verbesserung der Website-Geschwindigkeit. Einfach nur durch DSGVO-konforme Umsetzung.
Cookie-Banner Akzeptanzraten: Die schockierende Realität in Deutschland
Die Zahlen sind ernüchternd, aber bieten auch große Chancen für Performance-Optimierung. Laut einer Studie von Advance Metrics stimmen nur 25-44% der deutschen Nutzer der Cookie-Nutzung zu, während ein Großteil alle Cookies ablehnt.
Österreich im internationalen Vergleich
Die DACH-Region zeigt besonders niedrige Cookie-Akzeptanzraten:
- Deutschland: 25-44% Zustimmung (je nach Studie)
- Schweiz: Ähnlich niedrige Raten wie Deutschland
- Österreich: Leicht höhere Akzeptanz, aber immer noch unter EU-Durchschnitt
In Europa stellen wir eine tiefere Akzeptanzrate fest, wobei Nutzer aus Deutschland und Frankreich am ehesten dazu neigen, alle Cookies abzulehnen.
Was bedeutet das für deine Website-Performance?
Diese niedrigen Akzeptanzraten sind eigentlich ein Segen für die Website-Geschwindigkeit! Für 56-75% deiner Besucher lädt deine Website ohne die ganzen Performance-Killer und damit blitzschnell.
Core Web Vitals: Der SEO-Bonus durch DSGVO-Compliance
Google’s Core Web Vitals sind mittlerweile ein wichtiger Ranking-Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Laut dem Web Almanac 2025 bestehen nur 48% aller mobilen Websites alle drei Tests (am Desktop sind es 56%). DSGVO-konforme Websites haben hier einen klaren Vorteil:
Die drei entscheidenden Metriken
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Largest Contentful Paint (LCP)
Ohne Third-Party-Scripts lädt der Hauptinhalt deiner Website deutlich schneller. Während Websites mit vielen Trackern oft 3-4 Sekunden für den LCP brauchen, schaffen DSGVO-optimierte Seiten oft unter 1,5 Sekunden. -
Interaction to Next Paint (INP)
INP hat im März 2024 den alten FID-Wert abgelöst und misst, wie schnell deine Website auf Klicks und Eingaben reagiert. Weniger JavaScript bedeutet bessere Interaktivität: Nutzer können schneller auf Buttons klicken und Formulare ausfüllen. -
Cumulative Layout Shift (CLS)
Keine nachladenden Werbebanner oder Tracking-Pixel bedeuten ein stabiles Layout ohne störende Verschiebungen.
Amazon-Regel: Performance ist bares Geld
Die berühmte Amazon-Studie zeigt: 100ms zusätzliche Latenz führen zu 1% Umsatzverlust. Die Zahl stammt zwar schon aus dem Jahr 2006, hochgerechnet auf heutige Umsätze geht es aber um Milliarden pro Jahr. Für kleinere Unternehmen mag der Prozentsatz anders ausfallen, das Prinzip bleibt: Website-Geschwindigkeit ist direkter Umsatz. Wie konkret das ins Geld geht, zeigt die Rechnung dahinter, wie drei Sekunden Ladezeit zehn Prozent Umsatz kosten.
Der Datenschutz-Frust in der DACH-Region
Deutschland: Digitalisierungsbremse Datenschutz
In der eingangs erwähnten Bitkom-Befragung vom März 2025 bezeichnen 88% der deutschen Unternehmen den Datenschutz als besonders starkes Hemmnis ihrer Digitalisierung, ein Plus von 11 Prozentpunkten gegenüber 2023. Bitkom spricht mittlerweile vom “Digitalisierungshemmnis Nummer 1”.
Dabei könnten genau diese Unternehmen ihre Websites durch eine clevere DSGVO-Umsetzung schneller machen als je zuvor. Während die Konkurrenz jammert, baust du dir mit dem Wissen aus diesem Artikel einen echten Vorsprung auf.
Österreich: Digital auf der Überholspur
In Österreich ist die Stimmung spürbar pragmatischer. Laut Statistik Austria hat sich der Anteil der Unternehmen, die Künstliche Intelligenz einsetzen, von 2023 auf 2024 fast verdoppelt (von 11% auf 20%). Und der Staat fördert die Digitalisierung kräftig mit: Einen Überblick über alle Fördertöpfe findest du in unserer Übersicht zur Website-Förderung in Österreich.
KMU.DIGITAL: Bis zu 6.000 € Zuschuss für deine Website
Die wichtigste Digitalisierungsförderung Österreichs unterstützt auch Website-Projekte. Förderhöhe, Voraussetzungen, Antrag und der aktuelle Budget-Status, alles auf unserer Detailseite.
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Cookie-Banner Optimierung: Die 4-Säulen-Strategie für bessere Performance
Säule 1: Script-Inventar und Performance-Audit
Bevor du optimierst, musst du wissen, was deine Website langsam macht:
- Performance-Test durchführen
Nutze Google PageSpeed Insights zweimal: einmal mit und einmal ohne Cookie-Zustimmung - Third-Party-Scripts inventarisieren
Tools wie GTmetrix zeigen dir alle externen Ressourcen - Kritische von Nice-to-have Scripts trennen
Jedes Script rechtfertigen
Eine durchschnittliche Unternehmens-Website lädt oft 5-10 Tracking-Scripts, 3-5 Social Media Plugins, 2-3 Werbenetzwerk-Codes und diverse andere Marketing-Tools.
Säule 2: Lazy Loading für Cookie-abhängige Scripts
Traditionell werden alle Scripts sofort beim Seitenaufruf geladen. Egal ob der Nutzer zustimmt oder nicht. Das führt zu unnötig langen Ladezeiten für alle Besucher und ist auch rechtlich nicht erlaubt. Mit intelligentem Script-Loading änderst du diesen Ansatz fundamental:
Vorher: Alle Scripts laden sofort → Lange Ladezeit für jeden Besucher
Nachher: Scripts laden nur nach Zustimmung → Schnelle Ladezeit für Cookie-Verweigerer
Säule 3: Server-seitiges Tracking evaluieren
Tools wie Matomo, Plausible oder Fathom können server-seitig laufen und brauchen oft keine Cookie-Zustimmung. Das bedeutet:
- Bessere Performance durch weniger Client-seitige Scripts
- Höhere Datenqualität durch weniger Opt-outs
- DSGVO-konforme Nutzerdatenanalyse
Säule 4: Cookie-Banner UX-Optimierung
Die Gestaltung deines Cookie-Banners beeinflusst sowohl Performance als auch Conversion-Rate:
Design-Prinzipien für bessere Akzeptanz:
- Einfache Sprache: Statt “Wir verwenden Cookies zur Optimierung der User Experience” schreibe lieber “Wir nutzen Cookies, damit die Website besser funktioniert”
- Kurze Texte: Lange Erklärungen schrecken ab und drücken die Akzeptanzrate
- Klares Design: Übersichtliche Buttons ohne Dark Patterns
- Nutzen kommunizieren: Erkläre, warum Cookies die Nutzererfahrung verbessern
Bei den Dark Patterns hört sich der Spaß übrigens schnell auf: Die Wiener Datenschutz-NGO noyb rund um Max Schrems hat allein im ersten Schwung 2021 ganze 422 formelle DSGVO-Beschwerden gegen Cookie-Banner mit versteckten Ablehnen-Buttons eingebracht. Ein manipulatives Banner ist also nicht nur schlechte UX, sondern ein echtes rechtliches Risiko.
575 Millionen Stunden pro Jahr
Eine neue Studie zeigt: Im Durchschnitt interagiert jeder von uns etwa 2 Sekunden pro Website und damit pro Jahr etwa 1,4 Stunden mit dem Cookie-Banner. Europäer klicken sich kollektiv durch 575 Millionen Stunden Cookie-Banner pro Jahr!
Mobile Performance: Der unterschätzte Faktor
Laut der WebAIM-Umfrage unter Screen-Reader-Nutzern verwenden 91,3% der Befragten ihren Screen Reader auch am Smartphone. Mobile Performance ist daher nicht nur SEO-relevant, sondern auch für die Barrierefreiheit entscheidend, die für viele Unternehmen ohnehin gesetzliche Pflicht geworden ist (dazu gleich mehr).
Mobile-First Performance-Optimierung durch DSGVO
Auf Mobilgeräten macht sich der Performance-Unterschied zwischen Cookie-lastigen und DSGVO-optimierten Websites besonders bemerkbar:
- 3G-Verbindungen: Third-Party-Scripts können Ladezeiten um 5-10 Sekunden verlängern
- Schwache CPUs: Weniger JavaScript bedeutet flüssigere Bedienung
- Akkuschonung: Weniger Scripts = weniger Prozessor-Last = längere Akkulaufzeit
Wie es mit den Cookies und dem Tracking weitergeht
Google hat das Cookie-Sterben abgeblasen
Jahrelang kündigte Google das Ende der Third-Party-Cookies in Chrome an, im April 2025 kam dann der endgültige Rückzieher: Die Cookies bleiben, und das jahrelang entwickelte Ersatzprojekt Privacy Sandbox wurde eingestellt. Entwarnung ist das trotzdem keine, denn Safari und Firefox blockieren Third-Party-Cookies schon seit Jahren standardmäßig, und die niedrigen Zustimmungsraten bei Cookie-Bannern tun ihr Übriges. Unsere Meinung dazu: Wer auf First-Party-Daten und server-seitiges Tracking setzt, bleibt von Googles Zickzack-Kurs einfach unabhängig.
KI-Traffic explodiert, traditionelle Suche sinkt
ChatGPT & Co. führten zu einem massiven Anstieg des AI-Chatbot-Traffics, während sich das Suchverhalten ändert. Das bedeutet:
- Neue Traffic-Quellen erschließen
- Content für KI-Systeme optimieren
- Performance wird noch wichtiger (KI-Systeme bevorzugen schnelle Websites)
Barrierefreiheit ist Pflicht geworden
Seit dem 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG), bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 80.000 Euro. Schnelle, schlanke Websites haben hier einen natürlichen Vorteil, denn weniger Script-Ballast bedeutet meist auch eine bessere Bedienbarkeit. Wen das Gesetz betrifft und was du konkret umsetzen musst, liest du in unserem Artikel zum Barrierefreiheitsgesetz für Websites in Österreich.
Praktische Umsetzung: Deine Performance-Optimierung in 3 Phasen
Phase 1: Sofortmaßnahmen (heute umsetzbar)
- Baseline messen: Google PageSpeed Insights Test mit/ohne Cookies
- Script-Audit: Alle Third-Party-Scripts auflisten und bewerten
- Cookie-Banner analysieren: Aktuelle Akzeptanzrate messen
- Quick Wins: Offensichtlich unnötige Scripts entfernen
Phase 2: Mittelfristige Optimierungen (diese Woche)
- Cookie-Banner-Text optimieren: Kürzer, klarer, nutzenorientierter
- Lazy Loading implementieren: Scripts erst nach Zustimmung laden
- Server-seitiges Tracking evaluieren: Alternativen zu Client-seitigen Tools prüfen
- Mobile Performance testen: Besonders auf 3G-Verbindungen
Phase 3: Langfristige Strategie (diesen Monat)
- First-Party Data Strategie: Unabhängig von Third-Party Cookies werden
- Accessibility-Check: BaFG-Anforderungen prüfen und umsetzen
- Performance-Monitoring: Kontinuierliche Überwachung der Core Web Vitals
- Team-Schulung: Mitarbeiter für Performance-bewusstes Arbeiten sensibilisieren
Website erstellen lassen: Performance von Anfang an mitdenken
Wenn du eine neue Website planst oder deine bestehende grundlegend überarbeiten möchtest, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, Performance und DSGVO-Compliance von Grund auf richtig zu machen.
Moderne Website-Entwicklung mit Performance-Fokus
Statt schwerfälliger CMS-Systeme wie WordPress, die oft mit dutzenden Plugins und langsamen Ladezeiten kämpfen, setze auf moderne, performante Lösungen:
- Static Site Generators: Astro oder Next.js für blitzschnelle Ladezeiten
- Headless CMS: Flexibilität ohne Performance-Einbußen
- Edge Computing: Content Delivery Networks liefern deine Website weltweit blitzschnell aus, wie ein CDN genau funktioniert, haben wir in einem eigenen Artikel erklärt
- DSGVO-by-Design: Datenschutz und Performance von Anfang an mitgedacht
Warum WordPress oft Performance-Probleme verursacht
Viele WordPress-Websites leiden unter:
- Dutzenden von Third-Party-Plugins
- Unoptimierte Themes mit viel unnötigem Code
- Veralteten PHP-Versionen und langsamen Hosting-Lösungen
- Komplexen Plugin-Abhängigkeiten
Eine professionell entwickelte, moderne Website kann diese Probleme von vornherein vermeiden. Warum wir generell skeptisch sind, was die Zukunft von WordPress angeht, liest du in unserem Artikel über WordPress als sinkendes Schiff.
DSGVO als Chance begreifen
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Fall von USA Today ist kein Einzelfall, sondern ein Muster, das clevere Website-Betreiber für sich nutzen können.
Während 88% der deutschen Unternehmen über den Datenschutz klagen, könntest du zu den 12% gehören, die daraus einen echten Wettbewerbsvorteil machen. Eine schnelle Website ist nicht nur gut für SEO und Conversions, sondern vor allem für deine Nutzer.
Dein nächster Schritt zur Performance-optimierten Website
Du möchtest eine Website, die nicht nur DSGVO-konform ist, sondern auch blitzschnell lädt und deine Besucher begeistert? Eine professionelle Lösung, die Performance und Datenschutz von Anfang an richtig macht?
Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, über eine individuelle, moderne Website-Lösung nachzudenken. Gemeinsam können wir deine Online-Präsenz so optimieren, dass sie schneller lädt, besser konvertiert und rechtlich sicher ist.
Kontaktiere mich für ein unverbindliches Gespräch über deine Performance-optimierte Website, damit auch du vom DSGVO-Performance-Boost profitieren kannst!
Häufige Fragen
Warum macht ein Cookie-Banner meine Website schneller?
Braucht jede Website in Österreich einen Cookie-Banner?
Ist Google Analytics in Österreich überhaupt noch erlaubt?
Die Frage ist berechtigt: Die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) hat 2022 in einem viel beachteten Bescheid den damaligen Einsatz von Google Analytics als DSGVO-widrig eingestuft, weil Daten in die USA übertragen wurden. Seit Mitte 2023 gibt es mit dem EU-US Data Privacy Framework wieder eine rechtliche Grundlage für Datentransfers in die USA, womit sich die Lage entspannt hat.
Trotzdem gilt: Google Analytics braucht weiterhin eine aktive Einwilligung über den Cookie-Banner und eine saubere Erwähnung in der Datenschutzerklärung. Und da viele Besucher ablehnen, siehst du dort ohnehin nur einen Teil deiner echten Zugriffe.
Aus unserer Erfahrung fahren viele KMUs mit datenschutzfreundlichen Alternativen wie Plausible oder Matomo besser: vollständigere Daten, keine Banner-Pflicht für die Statistik und weniger rechtliche Grauzonen. Eine Rechtsberatung ersetzt das natürlich nicht, im Zweifel hilft ein Anwalt für IT-Recht.
Welche Strafen drohen bei DSGVO-Verstößen auf der Website?
Die DSGVO sieht Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Zuständig ist in Österreich die Datenschutzbehörde (DSB). Solche Maximalstrafen treffen in der Praxis vor allem Konzerne, kleine Unternehmen müssen aber trotzdem aufpassen.
Für KMUs sind die realistischeren Risiken Beschwerden bei der DSB, Abmahnungen und Schadenersatzforderungen, etwa wegen fehlender Datenschutzerklärung, Google Fonts vom Google-Server oder Tracking ohne Einwilligung. Schon ein einzelner verärgerter Besucher kann so ein Verfahren auslösen.
Die meisten dieser Stolperfallen lassen sich mit einer sauber umgesetzten Website von vornherein vermeiden. Das ist deutlich günstiger als jede nachträgliche Diskussion mit Behörde oder Anwalt. Es zahlt sich also aus, das Thema gleich beim Websiteprojekt mitzudenken.
Was kostet eine DSGVO-konforme Website in Wien?
Bei uns kostet eine professionell erstellte, DSGVO-konforme Website für Selbstständige und KMUs in Wien oder Umgebung einen Fixpreis im niedrigen vierstelligen Bereich. Die DSGVO-konforme Umsetzung ist dabei kein teures Extra, sondern von Anfang an Teil des Projekts: lokal gehostete Schriften, kein unnötiges Tracking und Scripts, die erst nach Zustimmung laden.
Vorsicht bei Billig-Angeboten: Dort wird Datenschutz oft nachträglich mit einem Standard-Plugin draufgeklebt, das die Website langsamer macht und trotzdem Lücken lässt. Eine nachträgliche Sanierung kostet erfahrungsgemäß mehr, als es gleich richtig zu machen.
Wir erstellen Websites, bei denen Performance und Datenschutz von Anfang an zusammen gedacht werden, mit Ladezeiten unter einer Sekunde. Wenn du wissen willst, was dein konkretes Projekt kostet, melde dich einfach für ein unverbindliches Erstgespräch.
Gibt es Webanalyse ohne Cookie-Banner und ohne Zustimmung?
Darf ich YouTube-Videos einfach auf meiner Website einbinden?
Nicht ohne Weiteres. Beim normalen YouTube-Embed werden schon beim Seitenaufruf Daten an Google übertragen, noch bevor der Besucher das Video überhaupt abspielt. Dafür brauchst du eine Einwilligung, das Video gehört also hinter den Cookie-Banner oder hinter eine Zwei-Klick-Lösung.
Die sauberste Variante: Ein Vorschaubild als Platzhalter anzeigen, und erst nach einem Klick des Besuchers den eigentlichen YouTube-Player laden. Zusätzlich gibt es den No-Cookie-Modus von YouTube (youtube-nocookie.com), der die Datenübertragung reduziert.
Der angenehme Nebeneffekt: Ein eingebetteter YouTube-Player lädt oft über 1 MB an Scripts. Mit der Platzhalter-Lösung lädt deine Seite anfangs nur ein kleines Bild und ist damit spürbar schneller. Datenschutz und Performance gewinnen hier beide.
Wie teste ich kostenlos, wie schnell meine Website lädt?
Das geht in zwei Minuten mit Google PageSpeed Insights: URL eingeben, und du bekommst einen Score von 0 bis 100 für Mobil und Desktop, inklusive der Core Web Vitals. Alternativ liefern GTmetrix oder WebPageTest noch detailliertere Wasserfall-Analysen aller geladenen Ressourcen.
Unser Tipp: Teste deine Seite zweimal, einmal direkt und einmal nachdem du im Cookie-Banner alles akzeptiert hast. Der Unterschied zeigt dir schwarz auf weiß, wie viel Ladezeit deine Tracking-Scripts kosten. Achte vor allem auf den Mobil-Wert, denn der ist meist deutlich schlechter und für Google wichtiger.
Wenn du das Ergebnis nicht selbst interpretieren willst: Wir schauen uns deine Website gerne an und sagen dir konkret, welche Maßnahmen am meisten bringen. Bei unseren eigenen Projekten erreichen wir mit Astro regelmäßig Ladezeiten unter einer Sekunde.
Keine Besucher? So steigerst du die Reichweite deiner Webseite
Wie du selbst die Sichtbarkeit deiner Webseite im Internet erhöhst - ohne teure Agenturen zu beauftragen.
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